New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hat angekündigt, die Nutzung generativer KI-Tools durch etwa 600 Tausend Schülerinnen und Schüler an staatlichen Schulen bis zur 8. Klasse für einen einjährigen Zeitraum zu verbieten, der im Schuljahr 2026–2027 beginnen soll. Die Entscheidung zielt darauf ab, dass die Schülerinnen und Schüler im Austausch mit ihren Lehrkräften und Mitschülerinnen und Mitschülern Problemlösungs- und soziale Kompetenzen entwickeln und nicht von künstlicher Intelligenz abhängig werden. Während dieser Zeit wird ein aus Pädagogen, Eltern und Verantwortlichen bestehendes Team die Auswirkungen untersuchen und Empfehlungen ausarbeiten. Highschools sind ausgenommen; an einigen Schulen sollen Pilotprojekte beobachtet werden, und alle Highschool-Schülerinnen und -Schüler sollen zweimal jährlich Unterricht im kritischen Denken erhalten. Lehrkräfte dürfen Tools, die den Sicherheitsstandards entsprechen, für die Unterrichtsplanung und administrative Aufgaben nutzen. Für Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen, für Schülerinnen und Schüler, die mehrere Sprachen sprechen, sowie für Schülerinnen und Schüler in Programmen zur Berufsvorbereitung wird es Ausnahmen geben. Technologie wird nicht vollständig abgelehnt werden. Während in Norwegen ähnliche Einschränkungen gelten, ist in Italien für unter 14-Jährige die Zustimmung der Eltern erforderlich.
Warum das wichtig ist
Die Regelung schafft beim Thema generative KI einen Rahmen, der sich nach Alter, Bildungsstufe und den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler unterscheidet, anstatt in Schulen einen Einheitsansatz für alle zu verfolgen. Die Begrenzung, die Hunderttausende Schülerinnen und Schüler auf Grund- und Mittelschulebene umfasst, rückt das Ziel in den Vordergrund, dass Technologie im Lernprozess nicht an die Stelle des Austauschs mit Lehrkräften und Mitschülerinnen und Mitschülern tritt. Dass Lehrkräften die Nutzung unter bestimmten Bedingungen erlaubt wird und für bestimmte Schülergruppen Ausnahmen vorgesehen sind, zeigt, dass die Umsetzung nicht grundsätzlich technikfeindlich ist. Die zentrale offene Frage ist, nach welchen Kriterien die einjährige Untersuchung durchgeführt wird und wie die auszuarbeitenden Empfehlungen die Umsetzung außerhalb der Highschools gestalten werden; die unterschiedlichen Modelle in Norwegen und Italien zeigen zugleich, dass diese Debatte nicht auf eine einzige Form der Regulierung reduziert wird.
Hintergrund
York ist im FikirPilot-Archiv kein neuer Name: In den vergangenen 90 Tagen haben wir eine Nachricht veröffentlicht, in der dieser Name erwähnt wurde; der Artikel ist auf den 31. August 2026 datiert.