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Elektronische Systeme haben zu einer 2-fachen Zunahme von Fahrzeugpannen geführt

Aktualisiert: 25.08.2026 · 2 Min. Lesezeit · 242 Wörter

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Elektronische Systeme haben zu einer 2-fachen Zunahme von Fahrzeugpannen geführt
Digitales Armaturenbrett eines Autos

Die Digitalisierung von Automobilen führt zu mehr Pannen aufgrund von Störungen in elektronischen Systemen. Den Daten von The Automobile Association zufolge hat sich die Zahl solcher Fälle in den vergangenen 6 Jahren verdoppelt, und Probleme im Zusammenhang mit elektronischen Steuergeräten zählen inzwischen zu den 5 häufigsten Gründen für Hilferufe. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 36 Tausend Pannen im Zusammenhang mit diesen Systemen registriert.

Störungen des Body Control Module (BCM) können neben Funktionen wie Türverriegelungen und Beleuchtung auch den Start des Fahrzeugs beeinträchtigen. Die Zahl der Hilferufe aufgrund von BCM-Problemen stieg von 18 Tausend 295 im Zeitraum 2019–2020 auf 36 Tausend 448 in den vergangenen 12 Monaten.

Warum das wichtig ist

Die Zahlen zeigen, dass es bei der elektronischen Infrastruktur von Automobilen inzwischen nicht mehr nur um Komfort und Benutzerfreundlichkeit geht, sondern dass sie auch die grundlegenden Funktionen des Fahrzeugs direkt beeinflussen kann. Daher ist das Thema sowohl für Fahrer wichtig, die insbesondere im Falle einer Panne Hilfe rufen müssen, als auch für diejenigen, die die Art der Pannen beobachten, mit denen Pannendienste konfrontiert werden. Die Verbindung zwischen Systemen wie Türverriegelungen und Beleuchtung und dem Starten des Motors zeigt, dass ein Problem in einem einzigen Modul unterschiedliche Folgen haben kann. Die Daten werfen außerdem die Frage auf, wie sich der Anteil von Pannen im Zusammenhang mit elektronischen Steuergeräten an den gesamten Hilferufen verändert hat; die vorliegenden Informationen erklären jedoch weder die Gründe für diesen Anstieg noch, bei welchen Fahrzeugen er häufiger auftritt.

Quelle: Webtekno