Ogrinz Labs entwickelte ein Robbie the Robot-Kostüm, doch aufgrund der Höhe des Kostüms war keine Sicht durch das „mouth“-Gitter möglich. Das Problem wurde mit einer automobilen Rückfahrkamera mit AMT630A-Chip gelöst. Das GitHub-Projekt ermöglicht den Zugriff auf die On-Screen-Grafiken des Chips über ESP32 und I2C; die Software wird als Arduino-Bibliothek bereitgestellt. Das Kostüm soll Navigationsdaten anzeigen.
Warum das wichtig ist
Diese Arbeit zeigt, dass die Lösung von Sichtproblemen bei einem tragbaren Roboterkostüm nicht nur vom physischen Design abhängen kann, sondern auch von der Wiederverwendung handelsüblicher Automobilelektronik. Der Zugriff auf die On-Screen-Grafiken des AMT630A über ESP32 und I2C bildet die technische Ebene, die das Hinzufügen von Navigationsdaten zum Kamerabild ermöglicht. Die als Arduino-Bibliothek veröffentlichte Software bietet Entwicklern, die mit ähnlichen Hardware- und Softwarekonfigurationen arbeiten, eine untersuchbare Grundlage. Damit zeigt das Projekt über das praktische Problem eines einzelnen Kostüms hinaus einen offenen Entwicklungsansatz, bei dem unterschiedliche Komponenten miteinander verbunden werden. Offen bleibt jedoch die Frage, über welche Schnittstelle, in welcher Form und wie nutzbar die Navigationsinformationen im Kostüm angezeigt werden sollen.