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Die Zukunft der Mode gemeinsam mit Google gestalten

Aktualisiert: 20.09.2026 · 2 Min. Lesezeit · 356 Wörter

Veröffentlicht: · Meldung erreichte uns: · Verarbeitungszeit: 33 Std. 6 Min.

Die Zukunft der Mode gemeinsam mit Google gestalten
Modernes Modeatelier mit einem digitalen Tablet

Das Envisioning Studio von Google hat mit Unterstützung von Google Labs und gemeinsam mit den Designern Jane Wade und Sergio Hudson vor der New York Fashion Week mithilfe von Google Flow zwei spezielle Tools entwickelt. Ziel war es, den kreativen Prozess zu erleichtern, indem Verwaltungsaufgaben, Fabriklogistik und die Koordination von Lieferanten reduziert werden, die einen Großteil der Zeit unabhängiger Designer beanspruchen.

Die für Jane entwickelte Styling Suite ermöglichte es ihr, Haare, Make-up, Accessoires, Schuhe und Kleidung auf digitalen Models miteinander zu kombinieren. So konnte sie Looks virtuell zusammenstellen, ohne physische Muster anzufertigen, und fehlende Teile identifizieren. Normalerweise können Casting und Anproben drei volle Tage eines Designteams in Anspruch nehmen.

Sergios Runway Visualization-Tool simulierte den Laufstegbereich mit einem begrenzten Studiobudget. Der Designer konnte die Raumaufteilung, die Beleuchtung und die Dekorationen durch budgetgerechte Optionen verändern und die Laufwege der Models anpassen, um die Show mit dem Erlebnis des Publikums in Einklang zu bringen. Zuvor waren für diese Änderungen bei jeder Designüberarbeitung neue 3D-Zeichnungen erforderlich.

Die Ergebnisse der Kooperationen waren auf den Laufstegen der New York Fashion Week zu sehen. Google erklärte, dass Nutzer ihre eigenen Tools in Google Flow erstellen können, indem sie sie in natürlicher Sprache beschreiben – ganz ohne Programmierkenntnisse.

Warum das wichtig ist

Diese Kooperation zielt darauf ab, das Gleichgewicht zu verändern, das unabhängige Designer zwischen kreativen Entscheidungen sowie administrativer und operativer Belastung herstellen müssen. Wenn Vorbereitungen, die physische Muster, neue 3D-Zeichnungen und größere Teams erfordern, mit virtuellen Tools durchgeführt werden, können Designer mit begrenzter Zeit und begrenztem Budget ihre Optionen früher bewerten. Die Auswirkungen auf die Branche bestehen nicht nur darin, den Arbeitsablauf von zwei Designern zu beschleunigen, sondern auch darin, dass Nutzer ohne Programmierkenntnisse ihre eigenen Tools in natürlicher Sprache erstellen können. Offen bleibt jedoch, in welchem Umfang dieser Ansatz in unterschiedlichen Designprozessen eingesetzt werden kann, in welchen Phasen der kreativen Produktion die Tools dauerhaft genutzt werden und wie stark die dadurch erzielte Erleichterung auf die physische Produktion und die Beschaffungsprozesse übergreifen wird.

Hintergrund

Google ist im FikirPilot-Archiv kein neuer Name: In den vergangenen 90 Tagen haben wir 46 Nachrichten veröffentlicht, in denen dieser Name vorkam; die jüngste datiert vom 20. September 2026.

Quelle: Google AI