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Botschaft der DEM Parti zum neuen Bildungsjahr: Bildung ist kein Privileg, sondern ein Grundrecht

Aktualisiert: 13.09.2026 · 2 Min. Lesezeit · 325 Wörter

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Botschaft der DEM Parti zum neuen Bildungsjahr: Bildung ist kein Privileg, sondern ein Grundrecht
Holzschulbank und Schulranzen

Die Ko-Vorsitzenden von DEM Parti, Tülay Hatimoğulları und Tuncer Bakırhan, veröffentlichten vor Beginn des Schuljahres 2026–2027 eine Botschaft. Hatimoğulları erklärte, das Recht auf Bildung dürfe nicht vom Einkommen der Familie, dem Wohnort der Schülerinnen und Schüler oder der von ihnen gesprochenen Sprache abhängen. Hatimoğulları, die eine hochwertige, kostenlose, zugängliche öffentliche Bildung in der Muttersprache verteidigt, sagte, die Schulkosten dürften die Eltern nicht überfordern und die Lehrkräfte müssten unter abgesicherten Bedingungen arbeiten. Sie wandte sich dagegen, dass Schülerinnen und Schüler durch MESEM aus dem Bildungsprozess herausgelöst und zu billigen Arbeitskräften gemacht werden. Bakırhan erklärte seinerseits, dass Millionen Schülerinnen und Schüler nicht unter gleichen Bedingungen in die Schule zurückkehrten und dass aufgrund der Armut die Kosten für Ernährung, Schulbedarf, Transport und Unterkunft nicht gedeckt werden könnten. Bakırhan betonte, Bildung sei kein Privileg, sondern ein Grundrecht, und forderte, eine kostenlose, hochwertige, wissenschaftliche, säkulare, demokratische, geschlechtergerechte Bildung in der Muttersprache zu gewährleisten. Er erklärte außerdem, dass auch Lehrkräfte abgesicherte, menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen erhalten müssten.

Warum wichtig

Die Botschaften weisen darauf hin, dass das neue Schuljahr nicht nur danach bewertet werden sollte, dass der Unterricht beginnt, sondern auch danach, unter welchen Bedingungen die Schülerinnen und Schüler in die Schule zurückkehren können. Dass Einkommen, Wohnort und sprachliche Unterschiede den Zugang zum Recht auf Bildung bestimmen, zeigt, dass die bestehenden Ungleichheiten nicht an den Schultoren enden. Die Kosten für Ernährung, Transport, Unterkunft und Schulbedarf machen deutlich, dass die Bildungspolitik unmittelbar mit dem Familienbudget und dem Alltag der Schülerinnen und Schüler verbunden ist. Der Einwand gegen MESEM eröffnet zudem eine Debatte über die Stellung der Schülerinnen und Schüler im Bildungsprozess und ihr Verhältnis zur Arbeitswelt. Die Erklärungen lassen die Frage offen, mit welchen konkreten Regelungen die Forderungen nach dem Recht auf Bildung und nach der Absicherung der Lehrkräfte erfüllt werden sollen.

Hintergrund

Die Partei ist im FikirPilot-Archiv kein neuer Name: In den vergangenen 90 Tagen haben wir 4 Nachrichten veröffentlicht, in denen dieser Name vorkam; die jüngste datiert vom 9. September 2026.

Quelle: Independent Türkçe