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Gary Oldman glaubt, dass die neue Harry-Potter-Serie die Filme hinter sich lassen wird

Aktualisiert: 13.09.2026 · 2 Min. Lesezeit · 344 Wörter

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Gary Oldman glaubt, dass die neue Harry-Potter-Serie die Filme hinter sich lassen wird
Eine Filmkamera in einem gotischen Saal

Der 68-jährige Gary Oldman, der in den Harry-Potter-Filmen Sirius Black verkörperte, glaubt, dass die auf den Romanen von J.K. Rowling basierende HBO-Serie befriedigender sein wird als die Filme. In der derzeit gedrehten Produktion werden Harry, Hermione Granger und Ron Weasley von Dominic McLaughlin, Arabella Stanton und Alastair Stout gespielt; Auch John Lithgow, Paapa Essiedu, Katherine Parkinson und Nick Frost gehören zur Besetzung. Warwick Davis ist der einzige Schauspieler, dessen Rückkehr aus den Filmen in der Rolle des Professors Filius Flitwick bislang bestätigt wurde.

Oldman sagte, dass aufgrund der Laufzeit der Filme viele Details aus den Büchern gestrichen worden seien, und erklärte, er glaube, dass die Serie die Geschichte nahezu eins zu eins und Wort für Wort umsetzen werde. In den Filmen wurden Sirius’ Rolle bei der Entstehung der Karte des Rumtreibers sowie ein großer Teil der Zeit, in der er auf der Flucht lebte, nicht behandelt. Auch die Szene, in der Neville seine gefolterten Eltern besucht, sowie Voldemorts Vergangenheit gehörten zu den Elementen, die nicht in die Verfilmungen aufgenommen wurden.

HBO hat nicht bekannt gegeben, wer Black verkörpern wird; es wird nicht erwartet, dass die Figur vor den Ereignissen des dritten Buches in Erscheinung tritt. Die Serie soll am Weihnachtstag auf HBO Max veröffentlicht werden.

Warum wichtig

Die episodische Struktur der Serie bedeutet, dass die in den Filmen aufgrund der begrenzten Laufzeit in den Hintergrund gerückten Verbindungen zwischen den Figuren und ihre Vorgeschichten in einem größeren Rahmen behandelt werden können. Dies könnte insbesondere das Gewicht von Elementen der Adaption verändern, die die Ursachen der Ereignisse erklären, etwa Sirius Blacks Stellung in der Geschichte und Voldemorts Vergangenheit. In welchem Maß die Produktion dem Buch treu bleiben wird, bleibt jedoch eine Erwartung, die auf Oldmans persönlicher Einschätzung beruht; HBO hat die Einzelheiten dieses Ansatzes nicht bekannt gegeben. Der große Wechsel in der Besetzung lässt zudem die Frage nach der Kontinuität zwischen den Filmen und der Serie offen, während Warwick Davis’ Rückkehr die bislang einzige bestätigte Verbindung darstellt. Die Ungewissheit darüber, wer Sirius spielen wird, deutet hingegen darauf hin, dass die Figur für spätere Episoden aufgehoben wurde.

Quelle: Independent Türkçe