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Markiplier ist nun größter GoPro-Aktionär

Aktualisiert: 31.08.2026 · 2 Min. Lesezeit · 281 Wörter

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Markiplier ist nun größter GoPro-Aktionär
Actionkamera in einem Filmstudio

YouTuber Mark „Markiplier“ Fischbach ist durch den Erwerb eines Anteils von 8,5 % an GoPro zum größten Einzelaktionär des Unternehmens geworden. Im Gespräch mit Bloomberg sagte Fischbach, GoPro scheine unterbewertet zu sein, und er betrachte seine Investition als Teil seines Ziels, das Filmemachen zugänglicher zu machen. Diese Äußerung erfolgte nach der Veröffentlichung seines ersten Langfilms Iron Lung in diesem Jahr.

Fischbach veröffentlichte vergangene Woche ein Video, in dem er GoPros neue Mission 1 ILS-Kamera vorstellte und das Produkt mit der teureren Red Komodo-X verglich. Er erklärte, dass er plane, Mission 1 ILS in seinen künftigen Filmen einzusetzen. Das Video enthielt einen Affiliate-Code für die Kamera, ging jedoch nicht auf seine Beziehung zu dem Unternehmen ein. Marques Brownlee äußerte sich auf Threads zu der Investition. GoPro reagierte zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.

Warum das wichtig ist

Die Entwicklung wirft die Frage auf, wie sich die Rolle eines Investors mit der eines Content-Produzenten mit großer Reichweite in einer Person verbindet. Obwohl das Video, in dem Fischbach das Produkt vorstellte, einen Affiliate-Code enthielt, wurde seine Beziehung zu GoPro nicht erwähnt. Damit bleibt offen, in welchem Rahmen die Zuschauer die Produktvergleiche bewerten sollen. Dass er die Begründung für seine Investition mit dem Ziel verknüpfte, das Filmemachen zugänglicher zu machen, macht neben der Unternehmensaktie auch die von ihm verwendete Kamera und seine Produktionsentscheidungen zu einem Teil der Debatte. Dies könnte einen Maßstab für ähnliche Fälle setzen, wenn es darum geht, wie die Grenze zwischen Produktwerbung von Content-Produzenten und ihren kommerziellen Interessen offengelegt werden sollte. Dass GoPro nicht auf das Thema reagierte, lässt zudem offen, wie die Investition mit der Produktkommunikation des Unternehmens und seinem Ziel eines besseren Zugangs zum Filmemachen in Verbindung gebracht wird.

Quelle: The Verge · Zusammengestellt von Redakteur Altay Tuna Emir.