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Alle gewünschten ZX81-Erweiterungskarten in einer

Aktualisiert: 15.09.2026 · 2 Min. Lesezeit · 240 Wörter

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Alle gewünschten ZX81-Erweiterungskarten in einer
Platine und Retro-Tastatur

Der 1981 erschienene Sinclair ZX81 spiegelte Sir Clives Ansatz wider, mit möglichst wenig Hardware möglichst viel zu erreichen: Er verfügte über eine Tastatur, Z80, TC und Kassettenschnittstellen sowie 1K Speicher. [adam.klotblixt] vereinte 45 Jahre später in seinem OpenSpand die Erweiterungen für den ZX81. Der vom Benutzer konfigurierbare RAM nutzt den 64K großen Adressraum außerhalb des ROM; die SD-Karte funktioniert mit den Befehlen LOAD und SAVE von Sinclair BASIC. Das System bietet außerdem hochauflösende Grafik, emulierte Soundchips, Joystick- und serielle Anschlüsse, ROM-Optionen sowie einen Composite-Videoausgang. Eine Druckerschnittstelle ist nicht vorhanden. Der RP2350 emuliert neben realen Komponenten auch den internen RAM und ROM, die er deaktiviert.

Warum das wichtig ist

OpenSpand führt die begrenzte, für unterschiedliche Funktionen auf separate Erweiterungen angewiesene Struktur des ZX81 auf einer einzigen Platine zusammen und macht das ursprüngliche System dadurch benutzerfreundlicher. Dass die SD-Karte mit den vorhandenen Befehlen von Sinclair BASIC funktioniert, bindet die neue Speichermöglichkeit in das System ein, ohne die damalige Nutzung der Software zu verändern. Die konfigurierbaren Optionen für Speicher, Grafik, Sound, Konnektivität und Bildausgabe sind insbesondere für Nutzer von Interesse, die ZX81-Software auf echter Hardware ausführen oder entwickeln. Dass der RP2350 einige Funktionen mit physischen Komponenten und andere durch Emulation bereitstellt, zeigt, dass das Projekt weniger darauf abzielt, die ursprüngliche Architektur vollständig nachzubilden, als vielmehr ihre Defizite mit moderner Hardware auszugleichen. Das Fehlen einer Druckerschnittstelle macht dagegen deutlich, dass es sich nicht um eine vollständige Lösung handelt, die sämtliche Peripheriegeräte des ZX81 abdeckt.

Quelle: Hackaday