Interpol-Äußerungen
In der Falkland-Kontroverse hat eine Interpol-Krise begonnen. Dem Guardian zufolge wandte sich das Vereinigte Königreich an Interpol, um die Ablehnung der argentinischen Forderungen nach der Festnahme von Personen zu erreichen, die an einem Ölprojekt vor den Falklandinseln tätig sind. In einem Schreiben an die Zentrale in Lyon argumentierte es, die Forderungen nach Roten Ausschreibungen seien „politisch motiviert”.
Der argentinische Staatspräsident Javier Milei hatte am 28. September mit der Einleitung eines Schiedsverfahrens gedroht und London eine Frist von zwei Wochen gesetzt, falls das Sea-Lion-Projekt, an dem das israelische Unternehmen Navitas und das britische Unternehmen Rockhopper Exploration beteiligt sind, nicht gestoppt werde.
Zeitplan zum Seerecht
Die Frist lief am 12. Oktober ab. Es wird erwartet, dass Argentinien im Rahmen des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen einen Antrag stellt.
Andrea Clausen gab eine Erklärung ab.
Andrea Clausens Zahlen
Interpol teilte mit, sich an Artikel 3 seiner Satzung halten zu werden, der politische Einmischung verbietet; Andrea Clausen von der Regierung der Falklandinseln bezeichnete den Schritt Argentiniens hingegen als Drohung.
Die Spannungen hatten sich in jener Zeit verschärft.
Erklärungen zur Weltmeisterschaft
Das Transparent „Las Malvinas son Argentinas”, das nach dem WM-Halbfinale 2026 gezeigt wurde, in dem Argentinien England mit 2:1 besiegte, hatte die Spannungen verschärft; auch US-Präsident Trump sagte, man überprüfe seine Haltung.
Die Verluste waren äußerst schwer. Während des Krieges von 1982 starben 649 argentinische und 255 britische Soldaten; außerdem kamen drei Inselbewohner in demselben Konflikt ums Leben.