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KI-Pionier schließt sich Unternehmen an, das die nasale Verabreichung eines Gehirnchips anstrebt

Aktualisiert: 05.09.2026 · 2 Min. Lesezeit · 285 Wörter

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KI-Pionier schließt sich Unternehmen an, das die nasale Verabreichung eines Gehirnchips anstrebt
Futuristischer medizinischer Labortisch

Der KI-Pionier Ray Kurzweil ist Subsense beigetreten, einem Unternehmen, das darauf abzielt, das Gehirn mithilfe elektrisch geladener Nanopartikel, die per Nasenspray verabreicht werden, mit Computern zu verbinden. Das im Silicon Valley ansässige Start-up entwickelt eine Alternative zu Neuralink: eine nicht-chirurgische Gehirn-Computer-Schnittstelle. Die über den Riechnerv ins Gehirn gelangenden Partikel sollen sich in der Nähe von Neuronen ansiedeln, damit die neuronale Aktivität mithilfe der Magnetfelder eines externen Headsets ausgelesen und stimuliert werden kann. Kurzweil, seit 2012 leitender KI-Forscher bei Google, hatte in seiner Theorie aus dem Jahr 2005 vorgeschlagen, dass künstliche Intelligenz 2029 die menschliche Intelligenz erreichen und sich 2045 mit den Menschen verbinden könnte. Subsense hat 27 Millionen Dollar eingesammelt und Experimente an Mäusen durchgeführt; bis zum Beginn von Tests am Menschen werden noch Jahre vergehen. Die ersten Ziele sind Parkinson und ALS. Während China seine BBA-Forschung beschleunigt, hat auch Neuralink verschiedene Einsatzbereiche aufgezeigt; mehr als 10 Tausend Menschen haben sich für die Versuche beworben.

Warum das wichtig ist

Die Suche nach einer nicht-chirurgischen Schnittstelle könnte Gehirn-Computer-Technologien in eine andere Richtung führen – zugunsten von Menschen, die eine Operation nicht riskieren können oder keinen Zugang zu dieser Option haben. Die ersten Ziele Parkinson und ALS zeigen, dass die Arbeit unmittelbar mit Bereichen wie der Behandlung neurologischer Erkrankungen und der Unterstützung der Kommunikationsfähigkeit verbunden ist. Die derzeitige Entwicklungsphase reicht jedoch nicht aus, um zu sagen, dass die Methode im menschlichen Gehirn sicher und wirksam funktioniert; wann der Übergang von Experimenten an Mäusen zu Tests am Menschen erfolgen wird, bleibt offen. Der Ansatz von Subsense deutet zusammen mit den in China beschleunigten Arbeiten an Gehirn-Computer-Schnittstellen und den Bemühungen von Neuralink, seine Einsatzbereiche auszuweiten, darauf hin, dass auch nicht-chirurgische Methoden in der Branche zu einem Wettbewerbsfeld geworden sind.

Quelle: Independent Türkçe