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Inhalte des Sicherheitschips der ersten PS2-Generation nach 26 Jahren ausgelesen

Aktualisiert: 19.09.2026 · 2 Min. Lesezeit · 239 Wörter

Veröffentlicht: · Meldung erreichte uns: · Verarbeitungszeit: 23 Std. 46 Min.

Der Inhalt des CXP102064-MechaCon-Chips, der in den ersten PlayStation-2-Modellen mit großem Gehäuse verwendet wurde, konnte nach fast vier Jahren Reverse Engineering ausgelesen werden. Der Forscher DiscoStarslayer erklärte in dem am 13. September bekannt gegebenen Prozess, dass der Chip mithilfe einer chemischen Methode geöffnet, die Siliziumdaten unter dem Mikroskop untersucht und dank einer von Libby entdeckten Schwachstelle Daten per Software ausgelesen wurden.

MechaCon übernimmt die mechanischen Funktionen des optischen Laufwerks sowie Aufgaben bei der Sicherheit von Disks und bestimmten Dateien. Die Arbeit ist im Hinblick auf die Reparatur älterer PS2-Hardware, die Genauigkeit von Emulationen und das Verständnis der Funktionsweise des Chips von Bedeutung. Der Fund betrifft jedoch nur eine bestimmte frühe MechaCon-Version; er bedeutet weder, dass er für PS2-Slim-Modelle gilt, noch dass Spielekopien ohne weitere Bearbeitung funktionieren.

Warum wichtig

Die Ergebnisse stellen eine nutzbare Referenz dar, um die Funktionsweise einer Komponente der frühen PlayStation-2-Hardware zu untersuchen, die zuvor verschlossen blieb. Das ist insbesondere für diejenigen von Bedeutung, die sich mit der Behebung von Fehlern optischer Laufwerke und dem Erhalt älterer Geräte in funktionsfähigem Zustand beschäftigen. Für Entwickler von Emulatoren kann dies wiederum dazu beitragen, die Beziehung zwischen mechanischen Vorgängen sowie der Sicherheit von Disks und Dateien genauer zu modellieren. Da die gewonnenen Informationen jedoch auf eine einzige frühe MechaCon-Version beschränkt sind, ist unklar, ob sie direkt auf andere Hardware-Revisionen angewendet werden können; aus demselben Grund ist auch der Umfang des Fundes im Hinblick auf die Nutzung von Spielekopien nicht geklärt.

Quelle: Teknoblog