Paradox Development Studio hat das Grand-Strategy-Spiel Afterworld angekündigt, das in einer Welt nach einer nuklearen Katastrophe spielt. In einem prozedural generierten Ödland Nordamerikas werden die Spieler versuchen, eine Gesellschaft aufzubauen, indem sie eine von verschiedenen Gruppierungen auswählen.
Im Spiel werden Ressourcen wie Nahrung, Wasser und Treibstoff verwaltet; Siedlungen können sich zunächst zu Stämmen und anschließend zu Imperien entwickeln. Die Spieler werden die Entwicklung der Gesellschaft durch ihre Entscheidungen bei Gesetzen, ethischen Regeln, der Ressourcenverteilung und der Führung gestalten. Afterworld wird über Steam für PC veröffentlicht, ein Erscheinungstermin wurde jedoch nicht bekannt gegeben.
Warum das wichtig ist
Die Ankündigung von Afterworld zeigt, dass Paradox seinen Grand-Strategy-Ansatz auf das Thema des Wiederaufbaus nach einer nuklearen Katastrophe überträgt; der Schwerpunkt des Spiels liegt nicht nur auf dem Überleben, sondern auch darauf, nach welchen Grundsätzen eine neue Gesellschaft aufgebaut werden soll. Dass Gesetz, Ethik, Ressourcenverteilung und Führungsentscheidungen innerhalb derselben Struktur behandelt werden, macht Wirtschaftsverwaltung und politische Entscheidungen zu miteinander verbundenen Bereichen. Die prozedural generierte Welt und die Möglichkeit, aus verschiedenen Gruppierungen auszuwählen, bieten einen Rahmen, in dem variable gesellschaftliche Ordnungen statt eines festen Szenarios ausprobiert werden können. Gleichzeitig ist noch unklar, wie das Spiel diese Systeme miteinander verbinden wird und wann PC-Spieler Zugriff auf das Spielerlebnis erhalten, da kein Erscheinungstermin bekannt gegeben wurde.