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ChatGPT, Claude, Grok und Gemini waren innerhalb kurzer Zeit gleichzeitig von Ausfällen betroffen.

Aktualisiert: 05.09.2026 · 2 Min. Lesezeit · 308 Wörter

Veröffentlicht: · Meldung erreichte uns: · Verarbeitungszeit: 17 Std. 32 Min.

ChatGPT, Claude, Grok und Gemini waren innerhalb kurzer Zeit gleichzeitig von Ausfällen betroffen.
Ein schwach beleuchteter Korridor in einem Rechenzentrum

ChatGPT, Claude, Grok und Gemini waren innerhalb kurzer Zeit gleichzeitig von Ausfällen betroffen. Anthropic meldete um 9:23 Uhr einen teilweisen Ausfall bei Claude Mythos 5.1, Claude Fable 5.1 und Claude Opus 5; die Ursache wurde etwa 15 Minuten später ermittelt, das Problem war um 12:16 Uhr behoben. Auch bei Claude Sonnet 5 traten nach den Mittagsstunden kurzzeitig Fehler auf. OpenAI gab um 10:43 Uhr eine Beeinträchtigung der Leistung bei ChatGPT und Codex bekannt; das Problem wurde um 12:55 Uhr behoben. Während bei Grok die Fehlermeldung anhielt, stiegen die Meldungen bei DownDetector von unter 10 vor 9 Uhr auf 1.365 um 9:45 Uhr und gingen anschließend auf 273 zurück. Google bestätigte keine Probleme bei Gemini; die Meldungen stiegen von 23 auf 412. StatusGator zeigte für die Gemini API zwischen 10:45 Uhr und 11:15 Uhr einen möglichen Ausfall. AWS, Microsoft Azure und Cloudflare meldeten keine größeren Probleme. Dass vier Modelle im selben Zeitraum betroffen sind, kommt selten vor. Die 90-Tage-Verfügbarkeit von Claude wurde mit 99,4 %, die von ChatGPT mit 99,63 % und die von ChatGPT Codex mit 100 % angegeben.

Warum das wichtig ist

Dass die Ausfälle in denselben Zeitraum fielen, zeigt, dass es auch bei Nutzern, die nicht von einem einzigen KI-Dienst abhängig sind, zu Unterbrechungen in den Arbeitsabläufen kommen kann. Dass bei AWS, Microsoft Azure und Cloudflare jedoch kein größeres Problem gemeldet wurde, lässt die Frage offen, ob sich die Vorfälle durch einen einzigen Ausfall in der gemeinsamen Infrastruktur erklären lassen. Die Unterschiede zwischen den Meldungen der Unternehmen und unabhängigen Monitoring-Daten erschweren es insbesondere bei Gemini und Grok, das Ausmaß der von den Nutzern erlebten Probleme eindeutig zu bestimmen. Auch wenn die Verfügbarkeitsraten hoch erscheinen, zeigt diese Messung allein nicht die betrieblichen Auswirkungen kurzzeitiger und gleichzeitig auftretender Ausfälle; für Nutzer, die Dienste in ihre Geschäftsprozesse eingebunden haben, ist entscheidend, ob in ähnlichen Situationen nutzbare Alternativen verfügbar sind.

Quelle: Ars Technica