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ChargePoint-CEO Rick Wilmer erklärte, die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in Nordamerika sei stärker, als es in den Medien dargestellt werde.

Aktualisiert: 15.09.2026 · 2 Min. Lesezeit · 301 Wörter

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ChargePoint-CEO Rick Wilmer erklärte, die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in Nordamerika sei stärker, als es in den Medien dargestellt werde.
Elektroauto an einer Ladestation

Rick Wilmers Einschätzung

ChargePoint-CEO Rick Wilmer erklärte, die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in Nordamerika sei stärker, als es in der Presse dargestellt werde. Die Zahl der Angebotsanfragen für die Ladelösungen des Unternehmens sei nicht zurückgegangen und im zuletzt ausgewiesenen Quartal sei ein Wachstum verzeichnet worden. Wilmer berichtete, dass die Preise für gebrauchte Elektrofahrzeuge aufgrund der hohen Nachfrage gestiegen seien und 96 Prozent der EV-Nutzer beim Fahrzeugwechsel der Elektromobilität treu blieben.

Schritte in Nordamerika

Auch die günstigen Elektro-Pick-ups von Slate und Ford deuten darauf hin, dass die Nachfrage nach Lademöglichkeiten künftig steigen wird. Wilmer zufolge zeigt das Interesse an gebrauchten Elektrofahrzeugen, die genauso viel kosten wie vergleichbare Benziner, dass Nachfrage besteht, wenn das richtige Fahrzeug zum richtigen Preis angeboten wird. Er sagte zudem, dass die Automobilhersteller begonnen hätten, Modelle zu entwickeln, die den Erwartungen des nordamerikanischen Marktes besser entsprechen.

Zeitplan für Nordamerika

Nach Angaben von ChargePoint stieg die Zahl der Ladevorgänge 2025 um 34 Prozent, während die Zahl der neu installierten Ladegeräte um 16 Prozent zunahm. Wilmer erklärte, dass Fahrer Schwierigkeiten hätten, ein freies Gerät zu finden, sobald die Auslastung an Arbeitsplätzen, an denen an fünf Tagen pro Woche und acht Stunden pro Tag gearbeitet werde, die Marke von 30 Prozent überschreite. Die Installation von Ladegeräten am Arbeitsplatz bewege Beschäftigte zum Kauf eines Elektrofahrzeugs, was wiederum das Kapazitätsproblem rasch verschärfe.

ChargePoint hat für Nordamerika günstigere und leistungsstärkere Level-2-Geräte (AC, 240 V) entwickelt und ist für bidirektionales Laden eine Partnerschaft mit Eaton für dessen intelligente Schutzschaltertechnologie eingegangen.

Wilmers Zahlen

Das Unternehmen strebt kostengünstigere Lösungen an, die das Haus bei Stromausfällen mit Energie versorgen können. Wilmer erklärte jedoch, dass für eine breite Einführung von V2G eine Standardisierung in der Automobilbranche und bei Stromversorgern erforderlich sei und die Fahrzeuge bidirektionales AC-Laden unterstützen müssten. Er fügte hinzu, dass die derzeitigen DC-Lösungen für Privathaushalte teuer und groß seien.

Quelle: Ars Technica