Audi plant, beim A3 der nächsten Generation die auf Bildschirme ausgerichtete Innenraumgestaltung zurückzunehmen und stattdessen mehr physische Bedienelemente und Tasten einzusetzen. Audi-Manager Rouven Mohr erklärte, dass herkömmliche Tasten zurückkehren sollen, damit Fahrer die Klimatisierung und die Audioeinstellungen vornehmen können, ohne den Blick von der Straße abwenden zu müssen.
Der A3 soll die Designsprache und die hohen Materialstandards übernehmen, die im Concept C und im Nuvolari gezeigt wurden. Es wird erwartet, dass das Modell weiterhin die MQB-Plattform mit dem Volkswagen Golf und dem Skoda Octavia teilt und Benzin- sowie Hybridantriebe beibehält.
Warum das wichtig ist
Diese Entscheidung ist im Hinblick auf Bedienkomfort und Ablenkung unmittelbar relevant, da sie den Bedarf reduziert, für die Klimatisierung und die Audioeinstellungen durch Menüs zu navigieren. Für Audi bedeutet die Entscheidung eine teilweise Abkehr vom bildschirmorientierten Innenraumkonzept und wirft damit die Frage auf, wie die Marke ihre neue Designsprache mit den Anforderungen des Alltagsgebrauchs in Einklang bringen wird. Dass der A3 weiterhin dieselbe technische Basis wie der Golf und der Octavia nutzt, zeigt, dass die Differenzierung des Modells vor allem über das Innenraumdesign, die Materialqualität und die Anordnung der Bedienelemente erfolgen dürfte. Die Beibehaltung der Benzin- und Hybridoptionen verdeutlicht, dass sich die Veränderung eher auf die Benutzeroberfläche als auf die Antriebssysteme konzentriert.