GSYH-Kalender
Die Wirtschaft Kirgisistans wächst dank der durch den Russland-Ukraine-Krieg veränderten Handelsströme und der Infrastrukturinvestitionen rasant. Das GSYH stieg im vergangenen Jahr um 11 Prozent und in den ersten 8 Monaten 2026 im Jahresvergleich ebenfalls um 11 Prozent. Die Asiatische Entwicklungsbank führt 30 bis 40 Prozent des Wachstums der vergangenen 4 Jahre auf Reexporte zurück.
Adılbeks Kurs
Auch Gold, Kryptowährungen, der Finanzsektor und öffentliche Bauausgaben stützen das Wachstum.
Ministerpräsident Adılbek Kasımaliyev sagte, die Industrieproduktion und die Steuereinnahmen seien gestiegen, jährlich würden rund 1500 Kilometer Straße gebaut, die China-Usbekistan-Eisenbahn werde errichtet und 11 Flughäfen würden modernisiert.
Die Exporte der Europäischen Union nach Kirgisistan stiegen im vergangenen Jahr auf rund 2,5 Milliarden Dollar und damit auf das 8-Fache des Vorkriegsniveaus.
Azamats Zahlen
Maschinen, Haushaltsgeräte und Transportausrüstung machten davon rund 45 Prozent aus. Kasımaliyev wies Vorwürfe zurück, die Sanktionen würden umgangen. Der Ökonom Azamat Akeneev erklärte hingegen, die Erträge konzentrierten sich auf eine kleine Gruppe im Finanz-, Bau- und Logistiksektor sowie im staatsnahen Umfeld.