Elon Musk vertrat die Ansicht, dass Spiele die Intelligenz fördern, und schrieb in den sozialen Medien: „Entweder Sie spielen Videospiele oder Sie bleiben dumm.“ Die Äußerung folgte auf eine im Fachjournal PLOS ONE veröffentlichte Studie, die auf den Daten von 923 Teilnehmenden basiert.
Die Studie zeigte, dass die Leistung bei kognitiven Tests von Personen, die mindestens 5 Stunden pro Woche spielten, im Durchschnitt mit der von 13,7 Jahre jüngeren Personen vergleichbar war. Die Forschenden betonten, dass dies weder eine körperliche Verjüngung noch einen eindeutigen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang bedeutet. Bei Personen, die die Bewegungsempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation erfüllten, wurde hingegen keine Steigerung der kognitiven Leistung festgestellt, während sie weniger Symptome von Depressionen und Angststörungen aufwiesen.
Warum das wichtig ist
Diese Ergebnisse zeigen, dass sich ein Zusammenhang zwischen Spielen und kognitiver Leistung herstellen lässt, Musks Darstellung als zwingende Wahl jedoch über den Umfang der Studie hinausgeht. Der Hinweis, dass die Studie weder eine körperliche Verjüngung gemessen noch einen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang festgestellt hat, bedeutet, dass der Vergleich mit 13,7 Jahren nicht als individuelles Ergebnis oder als Beweis dafür verstanden werden darf, dass Spiele die Intelligenz definitiv steigern. Obwohl zwischen Bewegung und kognitiven Tests keine Leistungssteigerung festgestellt wurde, deuten die geringeren Symptome von Depressionen und Angststörungen darauf hin, dass Spielen und Bewegung nicht nach denselben Kriterien bewertet werden sollten. Die zentrale offene Frage bei den auf 923 Teilnehmenden basierenden Daten ist, ob der beobachtete Unterschied auf das Spielen zurückzuführen ist und wie sich dieser Zusammenhang bei verschiedenen Personen verändert.
Hintergrund
Musk ist im Archiv von FikirPilot kein neuer Name: In den vergangenen 90 Tagen haben wir 6 Nachrichten veröffentlicht, in denen dieser Name vorkam; die jüngste stammt vom 15. September 2026.