Trotz der Vorteile von Stahl und Eisen in der modernen Welt ist ihre Rostbildung ein bedeutender Nachteil. Die Methoden zur Vermeidung reichen von Farbe über das Legieren und Verchromen bis hin zur physikalischen Gasphasenabscheidung. Eine für die Heimwerkstatt geeignete Verzinkung fügt dem Metall eine Zinkschicht hinzu, erfordert jedoch meist starke Säure. Diese Methode verwendet anstelle von Säure eine starke Base.
Da die Lösung ätzend ist, sind Sicherheitsvorkehrungen erforderlich. Natriumhydroxid wird in destilliertem Wasser gelöst; Zinkmetall wird unter Zugabe von Zucker und Flüssigseife gelöst, um die Beschichtung zu verbessern. Dabei wird Strom angelegt, wobei eine Graphitanode und das Werkstück als Kathode dienen. Das Werkstück wird mit Zink beschichtet und bei Bedarf mit leicht saurer Zitronensäure poliert. Die basische Methode kann Teile mit tiefen Vertiefungen oder unregelmäßiger Form besser beschichten; wer eine Säure benötigt, kann diese mit verschiedenen Methoden herstellen.
Warum wichtig
Dieser Ansatz erweitert die Auswahl für diejenigen, die auf Werkstattebene einen Korrosionsschutz suchen, über Methoden mit starken Säuren hinaus und rückt auch die Verwendung basischer Chemikalien in den Blick. Die Zugänglichkeit beseitigt jedoch nicht die Sicherheitsrisiken, die von der ätzenden Lösung und dem elektrischen Strom ausgehen; die Anwendung erfordert Kenntnisse der chemischen und elektrischen Sicherheit. Dass die Methode für unregelmäßige Teile oder Teile mit tiefen Vertiefungen besser geeignet sein kann, macht eine Bewertung nicht nur nach dem Material, sondern auch nach der Geometrie des Werkstücks erforderlich. Daher ist die Methode für Nutzer von Interesse, die das Gleichgewicht zwischen dem chemischen Risiko und den Anforderungen an die Beschichtung berücksichtigen. Offen bleibt, in welchem Maß sich die Haltbarkeit der Beschichtung und die Ergebnisse bei verschiedenen Teilen unterscheiden; der Text enthält hierzu keine vergleichenden Angaben zur Leistungsfähigkeit.