SPK (die türkische Kapitalmarktaufsicht) teilte mit, dass für jeden im Rahmen des Kapitalmarktgesetzes Nr. 6362 und der einschlägigen Rechtsvorschriften liquidierten Investmentfonds bei Birleşik Fon Bankası im Namen von TMSF „Konten für freiwillige Rückzahlungen“ eröffnet wurden, damit Personen, die durch den Verkauf von Fondsanteilen vor der Liquidation übermäßige Gewinne erzielt haben, diese freiwillig zurückzahlen können. Diese Beträge werden ausschließlich dem Liquidationsvermögen des jeweiligen Fonds hinzugefügt, dürfen nicht auf einen anderen Fonds oder ein anderes Konto übertragen werden und werden an T.C. Ziraat Bankası A.Ş. sowie Türkiye İş Bankası A.Ş. weitergeleitet, um für Zahlungen an die Anteilinhaber verwendet zu werden. Für die Rückzahlung übermäßiger Gewinne aus börsengehandelten Aktien wurde außerdem ein „Allgemeines Aktienrückzahlungskonto“ eingerichtet.
Warum das wichtig ist
Für die Anteilinhaber bedeutet die Regelung, dass freiwillig zurückgezahlte Gewinne in die Quelle der an sie zu leistenden Zahlungen einbezogen werden; daher bestimmt der Fonds, dem die Rückzahlung zuzuordnen ist, auch die Verwendung des Geldes. Das Verbot von Übertragungen zwischen Fonds bedeutet, dass ein für einen Fonds zurückgezahlter Betrag nicht für Zahlungen an die Anteilinhaber eines anderen Fonds verwendet werden darf. Der für Personen, die übermäßige Gewinne erzielt haben, beschriebene Weg beruht auf freiwilligen Rückzahlungen; die Mitteilung legt nicht offen, in welcher Höhe durch die Eröffnung dieser Konten Beträge zurückgeflossen sind. Dass für börsengehandelte Aktien ein separates Konto besteht, zeigt außerdem, dass Rückzahlungen im Zusammenhang mit Fondsliquidationen und Aktiengeschäften nicht auf demselben Konto gesammelt werden. Die Beträge, die an die Anteilinhaber gezahlt werden sollen, und der Zeitpunkt der Zahlungen gehen aus den vorliegenden Informationen hingegen nicht hervor.