SPK, die türkische Kapitalmarktaufsicht, hat die Verfahren und Grundsätze für die abzuwickelnden Investmentfonds gemäß den gestern vom Entscheidungsgremium des Rats gefassten Beschlüssen bekannt gegeben. Die Depotbank der Fonds von Tera Portföy Yönetimi A.Ş. wird T. İş Bankası A.Ş. sein; die Depotbank der Fonds von A1 Capital Portföy Yönetimi A.Ş., Atlas Portföy Yönetimi A.Ş., Bulls Portföy Yönetimi A.Ş., Hedef Portföy Yönetimi A.Ş., Pardus Portföy Yönetimi A.Ş. und Pusula Portföy Yönetimi A.Ş. wird T.C. Ziraat Bankası A.Ş. sein. Die Banken werden bei der Abwicklung die verpflichtenden Aufgaben des Fondsgründers übernehmen.
Die Beteiligungsscheine der Fonds werden innerhalb von zwei Geschäftstagen von MKK und den Banken im gegenseitigen Abgleich festgestellt, einschließlich der Belastungen und nicht ausgeführten Aufträge. Die Finanzanlagen werden auf Konten bei Takasbank und den Banken verwahrt; der Abgleich der Aufwendungen wird innerhalb von 10 Geschäftstagen abgeschlossen. Die Vermögenswerte werden unter Berücksichtigung der Interessen der Anleger und der Liquidität in liquide Mittel umgewandelt. Rückgabeaufträge für Fonds mit Ankündigungsfrist, die nach dem 17. September 2026 um 13.30 Uhr erteilt werden, werden im Rahmen der Abwicklung berücksichtigt. Die Abwicklung wird innerhalb von höchstens 3 Monaten abgeschlossen; die Frist kann verlängert werden. Für bei TEFAS geschlossene Fonds werden keine Rückgabeaufträge entgegengenommen.
Warum wichtig
Die Regelung stellt klar, in wessen Verantwortung die Abläufe durchgeführt werden, indem sie den Banken ermöglicht, im Abwicklungsprozess an die Stelle der Fondsgründer zu treten. Dieser Rahmen sieht vor, dass die von den Anlegern gehaltenen Anteile, die laufenden Aufträge und die Vermögenswerte in einem einzigen Abstimmungsprozess behandelt werden; dadurch werden die administrativen und finanziellen Phasen der Abwicklung miteinander verknüpft. Dass bei der Umwandlung der Vermögenswerte in liquide Mittel die Interessen der Anleger und die Liquidität gegeneinander abgewogen werden sollen, deutet darauf hin, dass sich der zu erzielende Betrag und der Zahlungsprozess nach der Zusammensetzung der Fonds gestalten können. Die Regelung legt jedoch nicht fest, mit welchem Ergebnis die Umwandlung in liquide Mittel für jeden von der Abwicklung erfassten Fonds abgeschlossen wird; für die Anleger wird daher entscheidend sein, wie dieser Prozess anhand der Anteil- und Auftragsaufzeichnungen abgeschlossen wird.