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Australien nimmt vollständig von künstlicher Intelligenz erzeugte Songs aus den Musikcharts

Aktualisiert: 25.08.2026 · 2 Min. Lesezeit · 220 Wörter

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Australien nimmt vollständig von künstlicher Intelligenz erzeugte Songs aus den Musikcharts
Kopfhörer auf einem Audiomischpult

Die Australian Recording Industry Association (ARIA) erklärte, dass ab Freitag vollständig mit künstlicher Intelligenz erzeugte Songs und Alben nicht mehr in die offiziellen Charts aufgenommen werden. Die Entscheidung folgt auf den Aufstieg eines KI-Covers von Madonnas „Like a Prayer“ in die oberen Ränge der Charts. Unterstützende Anwendungen wie die Bereinigung von Aufnahmen, die Bearbeitung von Vocals und das Mastering bleiben erlaubt, während Stücke disqualifiziert werden, deren Vocals, Instrumente und Lyrics vollständig mit künstlicher Intelligenz erzeugt wurden.

Warum das wichtig ist

Die Entscheidung knüpft das Kriterium für die Aufnahme in die Charts nicht nur an die endgültige Klangqualität eines Stücks, sondern auch daran, wie Vocals, Instrumente und Lyrics erzeugt wurden. Damit wird offiziell zwischen unterstützenden Rollen künstlicher Intelligenz – etwa bei der Bereinigung von Aufnahmen, der Bearbeitung von Vocals und dem Mastering – und der vollständigen Erzeugung der kreativen Elemente eines Werks unterschieden. Diese Unterscheidung könnte von Künstlern und Produzenten, die eine Aufnahme in die Charts anstreben, verlangen, ihre Produktionsprozesse zu dokumentieren oder die Rolle der von ihnen verwendeten Tools eindeutiger zu bewerten. Offen bleibt jedoch, wie die Grenze zwischen vollständig mit künstlicher Intelligenz erzeugten Elementen und begrenzter technischer Unterstützung kontrolliert werden soll und nach welchen Kriterien Mischproduktionen bewertet werden. Das KI-Cover von Madonnas Song zeigt hingegen, dass diese Regel nicht nur neue Kompositionen, sondern auch Neuinterpretationen bestehender Werke betreffen kann.

Quelle: Webrazzi