Das romantische Drama Ransom Canyon, das durch seine Ähnlichkeit mit Virgin River auffällt, endet nach zwei Staffeln. Netflix hat der in Texas spielenden Serie keine dritte Staffel genehmigt. Die Entscheidung wurde etwa 6 Wochen nach der Veröffentlichung der zweiten Staffel im Juli bekannt. Während Netflix noch keine offizielle Erklärung abgegeben hat, bestätigte die 46-jährige Minka Kelly, die in der Serie Quinn O’Grady spielt, die Absetzung mit einem Abschiedspost, in dem sie gemeinsam mit Josh Duhamel zu sehen ist.
Die erste Staffel erreichte in ihrer Startwoche 2025 7,2 Millionen Aufrufe und blieb 4 Wochen lang in den Top 10. Die am 23. Juli veröffentlichte zweite Staffel mit 8 Folgen erzielte in ihrer ersten Woche 4,1 Millionen Aufrufe und konnte sich nur drei Wochen in der Rangliste halten. Auch Änderungen an der Besetzung und der Handlung konnten den Zuschauerrückgang nicht verhindern. Während es den Fans Trost spendete, dass Staten und Quinn im Finale ein glückliches Ende fanden, stieß die Absetzung in den sozialen Medien auf Kritik. Die Zuschauer forderten, dass die Serie mindestens eine weitere Staffel fortgesetzt und die unvollendete Geschichte zu Ende erzählt wird.
Warum das wichtig ist
Das Ende der Serie beseitigt insbesondere für Zuschauer, die die Geschichte von Staten und Quinn noch eine weitere Staffel lang verfolgen wollten, jede Aussicht auf eine Fortsetzung der Handlung. Der Rückgang der Aufrufe und der Verweildauer in den Top 10 von der ersten zur zweiten Staffel ist der wichtigste Hinweis darauf, dass es der Produktion schwerfiel, das Interesse des Publikums aufrechtzuerhalten. Dennoch scheinen die Änderungen an der Besetzung nur eine begrenzte Wirkung gehabt zu haben, und das glückliche Ende im Finale hat die Erwartungen der Zuschauer an eine Fortsetzung offenbar nicht vollständig erfüllt. Dass Netflix noch keine offizielle Erklärung abgegeben hat, lässt hingegen die Fragen offen, nach welchen Kriterien die Entscheidung getroffen wurde und warum die Serie nicht fortgesetzt wurde.