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Den verfügbaren Stauraum im Kleiderschrank deutlich vergrößern

Aktualisiert: 14.09.2026 · 2 Min. Lesezeit · 271 Wörter

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Den verfügbaren Stauraum im Kleiderschrank deutlich vergrößern
Modernes und ordentliches Innenleben eines Kleiderschranks

Super Valid Designs übertrug die Idee, dass sich mit Luft gefüllte Gegenstände durch Komprimieren mehr Stauraum bieten können, auf einen Kleiderschrank. Der vorhandene Schrank fasste beim Zusammendrücken mit beiden Händen etwa 21 Mäntel, während seine Kapazität mit einer Hand bei 10 Mänteln lag. Inspiriert von einer Ladengestaltung, bei der Teppiche wie Buchseiten umgeblättert werden, übertrug der Designer einen ähnlichen Scharniermechanismus, der zur Aufbewahrung großer Pläne verwendet wird, auf seinen Schrank. Beim neuen Schrank mit zwei Türen schwenken die Kleiderbügel nach außen; dadurch kann auf die Mäntel zugegriffen werden, ohne die anderen zu stören, und beim Schließen der Türen können die Mäntel komprimiert werden. Der kleinere Schrank fasst mit einer Hand 24 und mit beiden Händen mehr als 30 Mäntel. Die oberen und unteren Fächer werden für Schuhe und Hüte genutzt, ein separates Fach für einen Saugroboter. Es wird darauf hingewiesen, dass Verbesserungen dieser Art an Kleiderschränken selten sind.

Warum das wichtig ist

Das Design befasst sich mit der Kapazität des Schranks nicht nur durch eine Vergrößerung des Innenvolumens, sondern indem es die bislang ungenutzte Kompressionsbewegung zu einem Bestandteil des Aufbewahrungsprozesses macht. Dieser Ansatz ermöglicht es, die Raumnutzung neu zu denken – insbesondere für Nutzer, die auf begrenztem Raum unterschiedliche Gegenstände wie Mäntel, Schuhe und Hüte gemeinsam ordnen möchten. Das Nach-außen-Schwenken der Kleiderbügel zielt darauf ab, eine Kapazitätssteigerung zu ermöglichen, ohne die Zugänglichkeit vollständig zu beeinträchtigen; dadurch entsteht ein Nutzungsvorteil, der über das bloße Unterbringen weiterer Gegenstände hinausgeht. Offen bleibt jedoch, wie praktisch die Kapazität und die Ergebnisse des Mechanismus im Prototyp im Alltag sind, wie langlebig die Scharnierkonstruktion langfristig sein wird und ob sich diese Anordnung an unterschiedliche Kleidungsarten anpassen lässt.

Quelle: Hackaday