Zara Larsson sagte, sie habe sich gegen den Plan ihres ehemaligen Plattenlabels Epic Records gestellt, sie bei den Grammy Awards 2027 in der Kategorie Bester neuer Künstler zu nominieren. Die 28-jährige Sängerin erklärte, ihre 13-jährige Karriere würde dadurch herabgewürdigt, und betonte, dass sie keine neue Künstlerin sei.
Larssons 5. Studioalbum Midnight Sun erreichte die Spitze der schwedischen Charts und fand international Anerkennung. Das Album wurde bei den diesjährigen Grammy Awards in der Kategorie Beste Pop-Dance-Aufnahme nominiert, unterlag jedoch Lady Gagas Song Abracadabra. Künstler, die bereits für einen Grammy nominiert waren, dürfen nach den Regeln der Akademie nicht in der Kategorie Bester neuer Künstler antreten.
Larsson, die bekannt wurde, nachdem sie im Alter von 10 Jahren die Sendung Talang gewonnen hatte, setzte ihre Karriere mit Songs wie Uncover aus dem Jahr 2013 und Lush Life von 2015 fort. Die Künstlerin sagte, sie habe nichts dagegen, dass 2025 für sie als Jahr des „Durchbruchs“ angesehen werde, da die Welt gleichzeitig begonnen habe, sich für sie zu interessieren.
Warum das wichtig ist
Larssons Einwand rückt die Debatte darüber in den Mittelpunkt, wie in der Kategorie Bester neuer Künstler nicht nur Namen bewertet werden, die erst seit Kurzem größere Aufmerksamkeit erhalten, sondern auch Künstler, die bereits seit Langem Karriere machen. Ihre 13-jährige Laufbahn, ihre schon früh einsetzende Bekanntheit und ihre frühere Grammy-Nominierung zeigen, warum es umstritten ist, das 2025 gestiegene weltweite Interesse als Beginn einer neuen Karriere zu betrachten. Dies verdeutlicht den Unterschied zwischen einem Künstler, der erst spät ein breites Publikum erreicht, und einem Künstler, der neu in die Branche eintritt. Während die Diskrepanz zwischen dem Ansatz des Plattenlabels und der Wahrnehmung der eigenen Karriere durch die Künstlerin fortbesteht, bleibt die Frage offen, wie der Nominierungsplan angesichts der Grammy-Regeln und der bestehenden Nominierungshistorie ausgehen wird.