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Lokaler SMB3-Client ermöglicht 20 Jahre alten PowerPC-Macs den Zugriff auf moderne NAS-Systeme

Aktualisiert: 26.08.2026 · 2 Min. Lesezeit · 221 Wörter

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Lokaler SMB3-Client ermöglicht 20 Jahre alten PowerPC-Macs den Zugriff auf moderne NAS-Systeme
Klassischer Computer und Netzwerkrouter

Auf älteren PowerPC-Macs verwendete Betriebssysteme wie OS X Tiger und Leopard können beim Netzwerkzugriff Probleme haben, da sie aktuelle Verschlüsselungsfunktionen und Dateifreigabeprotokolle wie SMB3 nicht unterstützen. Aqualink wurde als nativer Client entwickelt, der diesen Systemen Unterstützung für SMB2 und SMB3 verleiht. Die Anwendung nutzt die Bibliothek libsmb2 von Ronnie Sahlberg, und der Quellcode wird auf GitHub veröffentlicht. Mit Tigers integrierter Funktion mount_webdav lassen sich entfernte Laufwerke über einen lokalen WebDAV-Server einbinden. Obwohl Aqualink keine verschlüsselten Dateifreigaben unterstützt, erhöht es bei älteren Systemen im Vergleich zur Verwendung von SMB1 die Netzwerksicherheit und bietet eine Alternative zu den problematischen SMB-Versionen von OS X.

Warum das wichtig ist

Diese Entwicklung bietet eine Möglichkeit, zu verhindern, dass PowerPC-Macs, die aufgrund ihrer Hardware oder ihres Betriebssystems nicht auf neue Netzwerkstandards umsteigen können, bei der Dateifreigabe vollständig auf das veraltete SMB1 angewiesen bleiben. Daher betrifft sie insbesondere Nutzer, die Tiger und Leopard verwenden, aber auf Netzwerkressourcen zugreifen müssen. Dass verschlüsselte Dateifreigaben nicht unterstützt werden, bedeutet, dass Aqualink in puncto Sicherheit nicht mit aktuellen Systemen gleichwertig ist; der erzielte Vorteil beschränkt sich im Wesentlichen auf eine im Vergleich zu SMB1 sicherere Protokollebene. Die WebDAV-Methode bietet hingegen eine Lösung über einen lokalen Server statt durch direkte Kompatibilität. Die Offenheit des Quellcodes ermöglicht technische Prüfung und Anpassungen, während der Umfang der Kompatibilität mit verschiedenen Netzwerkgeräten im Text nicht erläutert wird.

Quelle: Hackaday