RugOne Xsnap 7 Pro kommt mit einem Modul, das sich vom dreifachen Kamerasystem auf der Rückseite abnehmen und als eigenständige Actionkamera verwenden lässt. Die Kamera nimmt Videos in 2.7K-Auflösung mit einem ultraweiten Blickwinkel von 133 Grad und 30fps auf; unterstützt wird sie durch softwarebasierte Bildstabilisierung und Algorithmen zur Verzerrungskorrektur.
Das Telefon verfügt über die Schutzklassen IP68 und IP69K sowie einen 9.300-mAh-Akku. Die Aufnahmezeit der Kamera allein beträgt 40 Minuten, zusammen mit dem Telefon steigt die gesamte Aufnahmezeit auf bis zu 800 Minuten. Das Modul bietet 64 GB, das Telefon 512 GB Speicherplatz. Das Produkt wird am 7. September auf Kickstarter zum Vorverkaufspreis von 799 Euro angeboten; der weltweite Verkauf beginnt im Oktober zum Preis von 999 Dollar.
Warum das wichtig ist
Dieses Modell bietet einen Nutzungsansatz, bei dem Telefon und eigenständige Actionkamera in einem einzigen System kombiniert werden, anstatt sie als separate Produkte mitzuführen. Daher ist es insbesondere für Nutzer relevant, die Schutzklassen, eine hohe Akkukapazität und umfangreichen Speicherplatz gemeinsam bewerten. Allerdings sorgt die auf 40 Minuten begrenzte Aufnahmezeit des Kameramoduls allein für einen deutlichen Unterschied zwischen der eigenständigen Nutzung und der Verwendung zusammen mit dem Telefon; bei der Entscheidung gewinnt diese Unterscheidung an Bedeutung. Auch die unterschiedliche Preisgestaltung beim Kickstarter-Vorverkauf und beim weltweiten Verkauf lässt die Frage offen, unter welchen Bedingungen der Zugang zum Produkt erfolgen wird. Außerdem wird sich erst in der praktischen Nutzung zeigen, in welchem Maß softwarebasierte Bildstabilisierung und Verzerrungskorrektur tatsächlich wirksam sind; davon hängt ab, welchen praktischen Nutzen die technischen Eigenschaften haben.