Das RugOne-Smartphone Xsnap 7 Pro hält dank der Zertifizierungen IP68 und IP69K starkem Wasserstrahl sowie einem vollständigen Eintauchen in Wasser für bis zu 30 Minuten stand. Eine der drei rückseitigen Kameras des Telefons kann herausgenommen und als eigenständige Actionkamera verwendet werden. Das auf dem MWC 2026 vorgestellte Gerät wird am 7. September in begrenzter Stückzahl zu einem Preis von 799 € (etwa 930 $) auf Kickstarter erhältlich sein; der weltweite Start erfolgt im Oktober zum Preis von 999 $.
Die herausnehmbare Kamera erreicht nicht das 4K-Aufnahmeniveau der DJI Osmo Nano und der Insta360 Go Ultra; sie nimmt mit einem 133-Grad-Ultraweitwinkel höchstens 2.7K-Videos mit 30fps auf. RugOne erklärt, dass das Bild dank Algorithmen zur Verzerrungskorrektur und softwarebasierter Stabilisierung natürlich wirken soll und die Aufnahmen auch dann flüssiger ausfallen sollen, wenn die Kamera um 360 Grad gedreht wird. Der Akku der Kamera ermöglicht Aufnahmen von bis zu 40 Minuten; wird er wiederholt mit dem 9,300mAh-Akku des Telefons aufgeladen, kann sich diese Zeit auf 800 Minuten erhöhen. Der interne 64GB-Speicher kann bis zu acht Stunden 1080p-Videoaufnahmen speichern; bei jedem erneuten Einsetzen der Kamera in die Halterung können die Aufnahmen auf den 512GB-Speicher des Telefons übertragen werden. Die Kamera kann in einer Tiefe von 5 Metern verwendet werden, während die Grenze beim Telefon bei 2 Metern liegt.
Das Xsnap 7 Pro verfügt über einen MediaTek Dimensity 8400 5G-Prozessor, 12GB RAM und Android 16; Updates bis Android 20 werden zugesagt. Das 6.67-Zoll-120Hz-AMOLED-Display kann eine kabellose Vorschau in einer Entfernung von bis zu 160 feet zur Kamera anzeigen. Das Vierfachkamerasystem umfasst außerdem eine 32MP-Frontkamera, eine stabilisierte 50MP-Hauptkamera und eine 64MP-Nachtsichtkamera mit Unterstützung durch Infrarot-LEDs.
Warum das wichtig ist
Der eigentliche Unterschied des Xsnap 7 Pro besteht darin, dass es ein robustes Telefon mit einer eigenständig nutzbaren Action-Kamera kombiniert. Dieser Ansatz richtet sich an Nutzer, die den Bedarf, eine separate Kamera mitzuführen, verringern möchten. Allerdings bleibt die Videokapazität der abnehmbaren Kamera hinter dem 4K-Niveau der im Bericht genannten Konkurrenzprodukte zurück, und sowohl die Aufnahmedauer als auch die Speicheroptionen wirken sich direkt auf die Nutzungsweise aus. Dass das Telefon und die Kamera unterschiedliche Grenzen bei der Wasserdichtigkeit haben, ist ebenfalls ein Detail, das für Personen, die das Gerät als einteiliges Ausrüstungsstück verwenden möchten, berücksichtigt werden muss. Die zentrale offene Frage bleibt, ob die Robustheit, die Nachtsicht und die modulare Kamera, die das Produkt für seinen hohen Preis bietet, seine eingeschränkteren Bildfunktionen ausgleichen können.