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Lara Croft auf einem Mikrocontroller

Aktualisiert: 11.09.2026 · 1 Min. Lesezeit · 198 Wörter

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Lara Croft auf einem Mikrocontroller
Leiterplatte mit kleinem Display

Tomb Raider wurde auf ESP32-P4 zum Laufen gebracht. [alexkid77] passte die OpenLara-Engine als Open-Source-Projekt an ESP32-P4 an, anstatt die Originalversion des Spiels zu emulieren.

Das Gerät mit zwei 400-MHz-Kernen führt das Spiel mit einem Software-Renderer in einer Auflösung von 320×240 aus; das Bild wird mit dem Pixel Processing Accelerator (PPA) auf dem Chip auf 1024×600 hochskaliert. Der ES8311-Codec sorgt für Stereoton, während eine USB-HID-Tastatur zur Steuerung verwendet wird.

Warum das wichtig ist

Dieses Beispiel zeigt, dass eine eingebettete Plattform wie ESP32-P4 nicht nur auf einfache Benutzeroberflächen oder Sensoranwendungen beschränkt ist, sondern auch eine komplexere Spiele-Engine angepasst werden kann. Das Unterscheidungsmerkmal des hier verfolgten Ansatzes besteht darin, dass nicht ein fertiges Spiel direkt emuliert, sondern eine Open-Source-Engine auf das Gerät portiert wird; das Ergebnis ist daher ebenso ein Produkt der Softwareanpassung wie der Hardware. Dass das Bild in niedriger Auflösung per Software erzeugt und anschließend von einer separaten Einheit vergrößert wird, zeigt, dass die Verarbeitungslast zwischen den Komponenten aufgeteilt wird. Die vorliegenden Informationen geben jedoch keine Auskunft über die Bildrate des Spiels, den Grad der Kompatibilität, darüber, ob der gesamte Inhalt ausgeführt werden kann, oder über Steuerungsoptionen neben der Tastatur; diese Grenzen lassen den praktischen Einsatzbereich des Erfolgs offen.

Quelle: Hackaday