Clough42 modellierte für sein neues CNC-Schaltschrankprojekt das gesamte System in Fusion 360, bevor er die Teile bestellte. Diese Methode soll Inkompatibilitäten und unnötige Kosten im Voraus erkennen. Clough42 zeigt verschiedene Techniken, um Problemen wie fehlenden Ausrichtungspunkten in fertigen 3D-Modellen oder einer nicht separat und beweglich modellierten Schranktür zu begegnen, und betont, dass eine vorab erstellte digitale Prototypisierung Montagefehler reduzieren kann.
Warum das wichtig ist
Dieser Ansatz macht CAD für diejenigen, die einen CNC-Schaltschrank aufbauen, nicht nur zu einem Werkzeug für die Layoutplanung, sondern auch zu einem Instrument, mit dem sich Kauf- und Montageentscheidungen überprüfen lassen. Werden Problembereiche bereits vor dem physischen Aufbau sichtbar, können das Risiko unnötiger Teilekäufe und das Risiko von Montagefehlern in derselben Planungsphase berücksichtigt werden. Zugleich zeigen fehlende Ausrichtungspunkte und die nicht dargestellte Bewegung der Schranktür, dass die Zuverlässigkeit des digitalen Prototyps vom Detaillierungsgrad der fertigen Modelle abhängt. Wer die Methode nutzen will, muss daher nicht nur die Teile platzieren, sondern auch prüfen, ob die Modelldateien das Montageverhalten korrekt wiedergeben. Offen bleibt, inwieweit die gezeigten Techniken bei unterschiedlichen Schrank- und Teilemodellen zusätzliche Anpassungen erfordern.