In den 2000er-Jahren behielten einige Mobiltelefonmodelle jahrelang ihre Wirkung, und schon ein einziges Merkmal wie eine Kamera oder ein Schiebemechanismus konnte sie begehrenswert machen. Einige stachen durch ihre technische Leistungsfähigkeit hervor, andere durch ihr Design, während manche die Gewohnheiten rund um Musik und mobile Nutzung veränderten.
- **Nokia N95:** Das 2007 erschienene Modell sollte mit seinem Zwei-Wege-Schiebemechanismus, einer 5-MP-Kamera von Carl Zeiss, GPS, Wi-Fi, 3G und microSD-Unterstützung Navigations- und Kamerafunktionen in einem Telefon vereinen. Das N95 8GB mit größerem Display und schwarzem Design galt als technologisches Aushängeschild von Nokia und war ein teures Modell mit begrenzter Verfügbarkeit.
- **Motorola Razr V3:** Das 2004 erschienene Klapptelefon mit schlankem Profil und Metallgehäuse fiel durch seine flachen Metalltasten und die beleuchtete Tastatur auf. Der hohe Preis sowie die Präsenz unter Prominenten und in der Popkultur verstärkten seine Wahrnehmung als Premium- und Statussymbol. Trotz der Varianten in Schwarz und Pink erwiesen sich Kamera und Speicher mit der Zeit als unzureichend.
- **Sony Ericsson K750i:** Das 2005 erschienene Modell stach mit seiner 2-MP-Kamera mit Autofokus, dem physischen Auslöser und der Objektivabdeckung hervor. Es bot MP3, FM-Radio, Bluetooth, Memory Stick Duo und Java-Unterstützung und bewahrte trotz Problemen mit dem Joystick seinen Ruhm.
Warum wichtig
Diese drei Modelle zeigen, dass das Mobiltelefon in den 2000er-Jahren nicht mehr nur als Kommunikationsmittel diente, sondern zunehmend auch die Rollen einer Kamera, eines Musikplayers, eines Navigationsgeräts und eines persönlichen Accessoires übernahm. Dadurch hingen die Nutzerpräferenzen nicht nur von den technischen Eigenschaften ab, sondern auch von der durch das Design erzeugten Statuswahrnehmung und den alltäglichen Nutzungsgewohnheiten. Für diejenigen, die die Geräte dieser Zeit bewerten, deutet das gemeinsame Bild auf eine Marktstruktur hin, in der sich Hersteller durch ein einziges starkes Merkmal differenzieren konnten und versuchten, vielseitige Funktionen in kompakteren Gehäusen zu bündeln. Obwohl der Inhalt in der Einleitung den Eindruck einer größeren Modellauswahl vermittelt, endet er nach drei Geräten, sodass offenbleibt, nach welchen Kriterien der Umfang der Betrachtung der ikonischen Telefone der 2000er-Jahre festgelegt wurde und warum die Liste nicht vervollständigt wurde.