Französische Aussagen
Laut The Guardian fehlt von Hunderten Migranten, die im Rahmen des im Sommer 2025 zwischen London und Paris unterzeichneten „Einer-rein, einer-raus“-Abkommens nach Frankreich geschickt wurden, jede Spur. Menschenrechtsorganisationen und französische Politiker erklären, dass nur 200 von ihnen den Kontakt zu den französischen Behörden aufrechterhalten, während die anderen begonnen hätten, ohne Aufenthaltsstatus in Europa zu leben. Unter den Vermissten befinden sich mindestens 41 Personen, deren Alter nicht festgestellt werden konnte und die angaben, unbegleitete Minderjährige zu sein.
Zeitplan für den Ärmelkanal
Die Unterbringung von Kindern in Haftzentren für Erwachsene ist gesetzeswidrig. Das Abkommen erlaubt die Rückführung von Migranten nach Frankreich, die den Ärmelkanal irregulär überquert haben, und im Gegenzug die Aufnahme von Asylsuchenden in BK, deren Asylanträge als berechtigt angesehen werden. Seit September 2025 gelangten rund 32 Tausend Menschen nach BK, während die Zahl der Zurückgeschickten bei etwa 1400 blieb.
Zeitplan des Innenministeriums
Das Innenministerium von BK wies die Vorwürfe zurück und erklärte, alle Zurückgeschickten seien Erwachsene. Unklar ist, ob das Abkommen, dessen Laufzeit am 1. Oktober endet, verlängert wird. Laut britischen Medien will Paris das Abkommen beenden und eine Vereinbarung anstreben, die BK und die gesamte EU umfasst; Laurent Nunez informierte Shabana Mahmood.