Das Fintech-Start-up Félix hat insgesamt 200 Millionen Dollar an Finanzierung erhalten, davon 87 Millionen Dollar als Eigenkapitalinvestition und 113 Millionen Dollar als Kredit. An der von Andreessen Horowitz angeführten Serie-C-Runde beteiligten sich QED Investors, Castle Island Ventures, Switch Ventures, Contour Venture Partners und Endeavor Catalyst; die Kreditfinanzierung kam aus dem Customer Value Fund von General Catalyst.
Félix wurde 2020 von Manuel Godoy und Bernardo García gegründet und ermöglicht Migranten aus Lateinamerika, ihren Familien über WhatsApp Geld zu schicken. Das Unternehmen will die neue Finanzierung nutzen, um sein Team zu vergrößern, künstliche Intelligenz, Engineering und Finanzinfrastruktur weiterzuentwickeln sowie in neue Märkte in Lateinamerika zu expandieren.
Warum das wichtig ist
Dass die Finanzierung sowohl aus Eigenkapital- als auch aus Kreditkomponenten besteht, zeigt, dass Félix seinen Wachstumsplan nicht nur auf Investorenkapital, sondern auch auf eine rückzahlungspflichtige Finanzierungsquelle stützt. Diese Struktur wird das Unternehmen dazu verpflichten, seine finanziellen Verpflichtungen zu bewältigen, während es zugleich die Investitionen in Team und Infrastruktur beschleunigt. Für Migranten aus Lateinamerika, die ihren Familien über WhatsApp Geld schicken, wirft die Entwicklung die Fragen auf, in welche neuen Märkte der Dienst gebracht wird und wie sich die Nutzungserfahrung verändern wird. Die für künstliche Intelligenz und Finanzinfrastruktur vorgesehenen Mittel treten als Teil des Ziels des Unternehmens hervor, sein bestehendes Geschäftsmodell auszubauen; allerdings wurde bislang nicht bekannt gegeben, in welche Länder Félix expandieren und wie diese Investitionen den Umfang des Dienstes erweitern werden.