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Dyson hat eine Zahnbürste mit Kamera entwickelt, die für Sie Zahnseide benutzt

Aktualisiert: 01.09.2026 · 2 Min. Lesezeit · 362 Wörter

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Dyson hat eine Zahnbürste mit Kamera entwickelt, die für Sie Zahnseide benutzt
Eine moderne elektrische Zahnbürste

Dyson hat im Rahmen seiner Körperpflegeprodukte mit der CameraJet die erste elektrische Zahnbürste vorgestellt, die eine Kamera- und Zahnseidenfunktion kombiniert. Das für $499 angebotene Produkt wird ab dem 1. September 2026 in den Varianten Keramikblau und Keramikrosa verkauft. Die Kamera im Bürstenkopf kann das Innere des Mundes per Wi-Fi live auf ein Smartphone übertragen.

Die Kamera wird von einer künstlichen Intelligenz mit der von Dyson als Gap Optical Targeting bezeichneten Funktion analysiert. Das System verarbeitet 28 Livebilder pro Sekunde, erkennt die Zwischenräume zwischen den Zähnen und sprüht innerhalb von 100 Millisekunden nach der Erkennung kegelförmig Mundspülung auf diese Bereiche. Die Bilder werden nicht auf dem Gerät gespeichert und nicht in die Cloud übertragen. Das breitere Sprühmuster soll bei niedrigem Druck Plaque entfernen und Zahnmelz sowie Zahnfleisch schonender behandeln.

Die Bürstenköpfe verfügen über weiche äußere Borsten für den Zahnfleischrand und härtere innere Borsten zur Entfernung von Verfärbungen. Der Kopf schwingt zur Steigerung der Wirksamkeit etwa 1.000-mal pro Sekunde; der Zeitpunkt für den Austausch wird mithilfe eines RFID-Tags überwacht und dem Nutzer alle drei Monate mitgeteilt. Der Preis der Ersatzköpfe wurde nicht bekannt gegeben.

Der 12.5ml fassende Mundspülungsbehälter der CameraJet kann in der Station innerhalb von drei Sekunden befüllt und aufgeladen werden. Eine Luftblase im Behälter sorgt auch dann für einen konstanten Druck, wenn das Gerät umgedreht gehalten wird. Obwohl das Produkt mit normaler Zahnpasta und Mundspülung funktioniert, plant Dyson auch, eigene nicht schäumende Produkte anzubieten, um die Sicht der Kamera zu verbessern.

Warum das wichtig ist

CameraJet bietet einen Pflegeansatz, der das Zähneputzen über die rein mechanische Reinigung hinausführt, indem das Gerät den Mundraum in Echtzeit überwacht und automatisch auf die erkannten Bereiche einwirkt. Dieses Konzept dürfte insbesondere Nutzer interessieren, die die Pflege der Zahnzwischenräume und des Zahnfleischrands kontrollierter durchführen möchten, schafft durch die Telefonverbindung im Alltag jedoch eine zusätzliche digitale Ebene. Dass die Aufnahmen nicht auf dem Gerät gespeichert und nicht in die Cloud übertragen werden, ist eines der grundlegenden Designelemente im Hinblick auf den Schutz der Daten aus dem Mundraum; offen bleibt jedoch, wie sich die Live-Übertragung auf das Nutzererlebnis auswirken wird. Der Preis der Ersatzköpfe könnte für die Gesamtnutzungskosten des Produkts ausschlaggebend sein, wurde bislang jedoch noch nicht bekannt gegeben.

Quelle: The Verge