Der Desktop Digital Research GEM, der sich aufgrund von Rechtsstreitigkeiten mit Apple und der Konkurrenz durch Microsoft nicht weit verbreiten konnte, wurde von Tomaz Stih auf Linux portiert. Das Projekt ist weder ein Fenstermanager noch eine Desktop-Umgebung für X oder Wayland und läuft bei minimalen Linux-Installationen auf dem Framebuffer.
Das Projekt nutzt über OpenGEM und FreeGEM den Originalcode von GEM und enthält Beispielanwendungen wie eine Uhr und einen Kalender. Es wird angegeben, dass die APIs mit Atari-ST-Anwendungen kompatibel sind und sich möglicherweise auch mit der DOS-Version überschneiden. Es heißt, dass GEM unter Linux eine schlanke Nutzung ermöglichen könnte.