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Zu den von der Türkei angekündigten Meeresparks: Griechenland übermittelt Note – Thema soll auf die EU-Agenda gesetzt werden

Aktualisiert: 29.08.2026 · 2 Min. Lesezeit · 264 Wörter

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Zu den von der Türkei angekündigten Meeresparks: Griechenland übermittelt Note – Thema soll auf die EU-Agenda gesetzt werden
Ägäisches Meer und Inseln

Griechenland hat mit einer diplomatischen Note gegen die beiden Meeresnationalparks protestiert, die die Türkei in der Ägäis und im Mittelmeer ausgewiesen hat. Außenminister Yorgos Gerapetritis sagte, Athen vertrete trotz der Tatsache, dass die Koordinaten außerhalb der griechischen Hoheitsgewässer liegen, die Auffassung, dass sich die Gebiete mit dem eigenen Festlandsockel überschneiden, und betrachte die Regelungen als völkerrechtswidrig.

Es wird erwartet, dass Athen seine Einwände beim informellen Treffen der EU-Außenminister in Irland in der kommenden Woche zur Sprache bringt. Die Türkei hatte am 16. August zwei Gebiete vor Fethiye-Kaş sowie in der nördlichen Ägäis zu Meeresnationalparks erklärt. Gerapetritis erklärte, dass die Kommunikationskanäle mit Ankara trotz der Streitigkeiten offengehalten werden müssten.

Warum wichtig

Der Schwerpunkt des Protests zeigt, dass die Meeresnationalparks über eine reine Umweltregelung hinaus mit den Themen Festlandsockel und Völkerrecht in Verbindung gebracht werden. Dies führt dazu, dass Schritte in ähnlichen Meeresgebieten nicht nur als Umweltpolitik, sondern auch im Hinblick auf die Zuständigkeits- und Abgrenzungsstreitigkeiten zwischen den beiden Ländern bewertet werden. Dass das Thema auf das informelle Ministertreffen gebracht wird, bedeutet, dass der bilaterale Protest auf einer breiteren diplomatischen Ebene behandelt werden soll; welche Haltung sich auf dieser Ebene herausbilden wird, ist jedoch unklar. Dass Gerapetritis betonte, die Kommunikationskanäle müssten offengehalten werden, zeigt, dass der Protest nicht bis zum Abbruch der diplomatischen Kontakte geführt wird, lässt jedoch die Frage unbeantwortet, wie die Umsetzung der Parks von den Ansprüchen auf den Festlandsockel getrennt werden soll.

Hintergrund

Die Türkei ist im FikirPilot-Archiv kein neuer Name: In den vergangenen 90 Tagen haben wir 14 Nachrichten veröffentlicht, in denen dieser Name vorkam; die jüngste datiert vom 28. August 2026.

Quelle: Independent Türkçe