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Im Fall Gülistan Doku sind Aufnahmen der vor 6 Jahren durchgeführten Unterwassersuche erneut in den Fokus gerückt

Aktualisiert: 02.09.2026 · 1 Min. Lesezeit · 160 Wörter

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Im Fall Gülistan Doku sind Aufnahmen der vor 6 Jahren durchgeführten Unterwassersuche erneut in den Fokus gerückt
Tauchausrüstung am Ufer eines nebligen Sees

Doku-Chronologie

Die Ermittlungen der Oberstaatsanwaltschaften von Erzurum und Tunceli zum Schicksal von Gülistan Doku dauern an. Die von Ferit Demir veröffentlichten Aufnahmen vom 8. Januar 2020 zeigen die Vorbereitungen der Polizeitaucher, die Ankunft des damaligen Gouverneurs von Tunceli, Tuncay Sonel, und der Polizeiführung am Sarısaltuk-Viadukt sowie die Anwesenheit der Familie Doku, ihrer Freunde, Dozenten, Bürger und Medienvertreter in der Region. Die Taucher suchten noch am selben Tag im Stausee Uzunçayır; bei den über Monate andauernden Sucharbeiten konnte Doku nicht gefunden werden. Im Wasser wurden persönliche Notizen, Teile von Rezepten und eine Schere gefunden.

Zeitleiste von Akın Gürlek

In den 2026 ausgeweiteten Ermittlungen wurde eine Unstimmigkeit zwischen dem Tauchprotokoll und den offiziellen Protokollen festgestellt. Justizminister Akın Gürlek erklärte, einige Gegenstände könnten nachträglich platziert worden sein, um den Eindruck eines Suizids zu erwecken. Bei der fünften Welle wurden 10 Personen in Gewahrsam genommen; auch die Polizeitaucher Gürkan Gürdal, Alaattin Kocamemik und Vahit İlgör wurden in Gewahrsam genommen. Gürdal wurde in Untersuchungshaft genommen.

Quelle: Independent Türkçe