Öztürks Zahlen
Der Journalist Kemal Öztürk machte auf Antrag der Samandağ Cumhuriyet Savcılığı im Rahmen der gegen ihn eingeleiteten Ermittlungen wegen des Vorwurfs, zu einem Massaker an syrischen arabischen Aleviten aufgerufen zu haben, bei der İstanbul Anadolu Cumhuriyet Başsavcılığı eine Aussage. Öztürk erklärte, er habe in seiner 30-jährigen journalistischen Laufbahn nie Gewalt befürwortet und die Bevölkerung nicht zu Hass und Feindseligkeit aufgestachelt. In Bezug auf seine Äußerungen, die Gegenstand der Ermittlungen sind, erklärte er, er habe die besonnene Haltung des syrischen Staates gegenüber denjenigen geschildert, die Gewalt und Konflikte forderten, und seine Worte seien verdreht worden. Öztürk erklärte, er entschuldige sich bei den wohlmeinenden Aleviten und Nusayri, die ihn missverstanden hätten oder deren Traumata dadurch ausgelöst worden seien, und wies den Vorwurf zurück, zu einem Massaker aufgerufen zu haben.
Äußerungen zur „terrorfreien Türkei“
Er erklärte zudem, dass gegen ihn kein einziges Verfahren wegen Beleidigung oder Anstiftung zu Hass und Feindseligkeit anhängig sei. Er gab an, seit 5 Tagen Beleidigungen, Beschimpfungen und Drohungen gegen ihn, seine Familie, seine Kinder und seinen Glauben ausgesetzt zu sein, und erklärte, er habe gegen die Verantwortlichen rechtliche Schritte eingeleitet. Er vertrat die Auffassung, dass die Kampagne auf den Prozess „terrorfreie Türkei und terrorfreie Region“ abziele.