Der Ministerrat der Türkischen Republik Nordzypern hat aufgrund des Todes von 8 Personen auf dem Passagierschiff, das die Strecke Girne-Taşucu bediente und vor der Küste von Girne sank, vom 31. August bis zum Sonnenuntergang am 2. September eine 3-tägige Staatstrauer ausgerufen.
Von den 267 Personen an Bord wurden 249 erreicht; 241 Personen wurden gerettet, während 8 Personen ums Leben kamen. Die Suche nach den 18 Vermissten wird unter Beteiligung von Teams aus der Türkei und der Türkischen Republik Nordzypern die ganze Nacht über fortgesetzt.
Warum das wichtig ist
Die Entscheidung für eine Staatstrauer zeigt, dass das Ereignis nicht nur als Schiffsunglück, sondern als Verlust mit öffentlichen Folgen für die gesamte Türkische Republik Nordzypern betrachtet wird. Dass die Sucharbeiten fortgesetzt werden, bedeutet, dass auf Grundlage der bisherigen Bilanz noch keine endgültige Schlussfolgerung gezogen werden kann und der Verbleib der vermissten Personen weiterhin das kritischste Thema ist. Der gemeinsame Einsatz von Teams aus der Türkei und der Türkischen Republik Nordzypern zeigt, dass die Maßnahmen auf der Koordination zwischen beiden Seiten beruhen. Dieses Bild leitet einerseits die Trauerphase für die Verstorbenen ein, hält andererseits aber auch die Notwendigkeit auf der Tagesordnung, die Vermissten zu erreichen und alle Aspekte des Vorfalls zu klären. Die Entwicklung betrifft daher sowohl das Krisenmanagement der öffentlichen Stellen als auch unmittelbar die Verantwortung für die Sicherheit bei Seereisen.