Michał Słomkowski entwickelte mithilfe des Wählklingelgenerators eines alten militärischen Feldtelefons eine pyrotechnische Zündschaltung. Der Generator lädt über einen Brückengleichrichter eine Kondensatorgruppe auf; der Thyristor leitet die gespeicherte Energie anschließend an das Filament weiter und ermöglicht so die Zündung.
Die Schaltung verfügt außerdem über eine Ladeanzeige aus Zener-Dioden und LED sowie über eine von einer 9-Volt-Batterie betriebene Testvorrichtung, mit der das Filament überprüft werden kann, ohne eine Zündung auszulösen. Das alte Projekt wurde kürzlich auf Słomkowskis Website erneut veröffentlicht.
Warum wichtig
Das Projekt zeigt, dass ein militärisches Kommunikationsbauteil, das nicht mehr für seine ursprüngliche Funktion verwendet wird, für eine andere Vorrichtung angepasst werden kann, die Energieerzeugung und kontrollierte Entladung erfordert. Dass Brückengleichrichter, Kondensatorgruppe und Thyristor getrennte Aufgaben übernehmen, beruht darauf, dass die mechanisch erzeugte Elektrizität zunächst gespeichert und anschließend weitergeleitet wird, anstatt sie direkt der Zündung zuzuführen. Die Ladeanzeige und die 9-Volt-Testleitung, mit der das Filament ohne Zündung geprüft wird, zeigen, dass sich das Design nicht nur auf die Inbetriebnahme, sondern auch auf eine Vorabprüfung konzentriert. Die erneute Veröffentlichung des Projekts macht die technischen Details für alle, die sich für die Nutzung alter Hardware zu anderen Zwecken interessieren, wieder zugänglich; offen bleibt jedoch, ob die Schaltung später aktualisiert oder einem neuen Test unterzogen wurde.