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Entdecken Sie die Welt mit Feldaufnahmen

Aktualisiert: 06.09.2026 · 2 Min. Lesezeit · 283 Wörter

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Entdecken Sie die Welt mit Feldaufnahmen
Tonaufzeichnungsgerät an der Küste

Earth Garden nimmt Nutzer mit auf eine virtuelle Entdeckungsreise an verschiedene Orte der Welt und nutzt dafür von Freesound stammende Aufnahmen von Umgebungsgeräuschen. Laut einer am 5. September 2026 veröffentlichten Besprechung erinnert das Projekt an Radio Garden, verfolgt jedoch die Idee, statt Radiosendern Natur- und Stadtgeräusche zu erkunden. Nutzer können den Wellenschlag an den Küsten abgelegener Inseln im Atlantik, Grillen in Tansania oder Regen auf den Straßen Manhattans hören. Dass die Aufnahmen von Freesound stammen, kann zu Schwankungen bei der Tonqualität und den Pegeln zwischen den einzelnen Clips führen. Die Inhalte sind vor allem in den USA und Europa, insbesondere im Vereinigten Königreich, dichter vertreten. Der Globus kann automatisch gedreht werden; während sich die Markierung verschiedenen Orten nähert, verändert sich auch der Ton. Nutzer können dem Hintergrund außerdem allgemeine Umgebungsgeräusche hinzufügen. Der Beitrag beschreibt die Anwendung als entspannend und unterhaltsam und weist darauf hin, dass sich die Feldaufnahmen auch als Hintergrundgeräusche beim Arbeiten oder Schlafen nutzen lassen.

Warum das wichtig ist

Earth Garden löst die ortsbasierte Klangerkundung aus dem Kontext von Radiosendungen und überträgt sie auf die Vielfalt von Umgebungsaufnahmen. Dadurch bietet die Anwendung die Möglichkeit, verschiedene Orte zu erleben, ohne sie zu sehen, und zwar über die ihnen eigenen Geräusche. Dass sich die Inhalte auf die USA und Europa konzentrieren, zeigt jedoch, dass nicht alle Regionen der Welt gleichermaßen vertreten sind. Die von Freesound stammenden Aufnahmen erweitern zwar den Umfang der Plattform, machen aber auch Unterschiede bei Tonqualität und Aufnahmepegeln zu einem Bestandteil der Nutzererfahrung. Daher lässt sich die Anwendung eher als Werkzeug zum Stöbern in einem zufälligen und persönlichen Klangarchiv denn als vollständiges akustisches Porträt eines bestimmten Ortes betrachten; offen bleibt, in welchem Umfang dieses Archiv mit der Zeit wachsen wird.

Quelle: The Verge · Zusammengestellt von Redakteur Altay Tuna Emir.