Philips Hue hat zwei günstigere Optionen für intelligente Beleuchtungssysteme vorgestellt, die mit TV-Inhalten synchronisiert arbeiten. Die auf der IFA 2026 in Berlin vorgestellten und sofort in den Verkauf gestarteten Produkte kosten zum Einstieg $150 für die Sync Box 4K; die erste kamerabasierte Lösung Play Screen Sync kostet $119,99. Die ältere 8K Sync Box lag bei $385.
Die Systeme bewegen die farbwechselnden Leuchten von Hue passend zu TV-Inhalten wie Spielen, Filmen und Kabelnachrichten. Die Sync-Box-Modelle mit HDMI verarbeiten das Bild von Quellen wie einem mit dem Fernseher verbundenen Streaming-Gerät oder einer Spielekonsole. Die Kameralösung kann dagegen mit allen Inhalten auf dem Bildschirm arbeiten; sie nutzt ein über dem Bildschirm platziertes Fischaugenobjektiv, eine automatische Kalibrierung und eine Technologie zur Farbanpassung. Signify zufolge sind die HDMI-Modelle präziser als die Kameralösung. Das Kameramodell punktet dagegen damit, dass es mit den integrierten Apps des Fernsehers funktionieren kann.
Die Sync Box 4K verfügt über einen HDMI-Eingang, während das 8K-Modell vier Eingänge hat. Das neue Modell verwendet HDMI 2.0 und unterstützt bei 4K-Auflösung 60Hz. Die kamerabasierten Optionen von Govee beginnen bei $90. George Yianni, Technologiechef von Philips Hue, sagte, dass sich die Produkte durch ihre Funktionen zur automatischen Einrichtung abheben. Das System erkennt automatisch den TV-Panel-Typ, das Umgebungslicht, die Korrektur des Weißabgleichs und die Bildschirmecken.
Alle drei Hue Sync-Lösungen können nun ohne Hue bridge mit nur einer Play-Lichtleiste betrieben werden; die bridge kann später hinzugefügt werden. Die neuen Play gradient-Lichtleisten lassen sich an verschiedene TV-Größen anpassen und zuschneiden. Das Pro-Modell mit schwarzem Gehäuse, das für Fernseher bis 100 Zoll geeignet ist, wird für $179,99 für 65 Zoll am 15. September in den Verkauf starten.
Warum das wichtig ist
Die neuen Optionen machen die TV-Lichtsynchronisierung für Nutzer zugänglich, die dieses System aufgrund der bislang hochpreisigen 8K Sync Box nicht in Betracht gezogen haben. Während sich das HDMI-basierte Modell an Nutzer von Spielkonsolen und externen Streaming-Geräten richtet, umfasst die kamerabasierte Lösung auch Inhalte, die über die Apps des Fernsehers angesehen werden; die Entscheidung wird daher nicht nur vom Preis, sondern auch von der Nutzungsweise abhängen. Der niedrigere Preis geht allerdings mit einer geringeren Anzahl an HDMI-Eingängen und einer Unterstützung von 60Hz bei 4K-Auflösung einher. Der Betrieb ohne bridge vereinfacht die Einrichtung und lässt zugleich die Möglichkeit offen, das Gerät später in das bestehende Hue-Ökosystem einzubinden. Für Nutzer bleibt die Frage offen, inwieweit die breitere Kompatibilität der kamerabasierten Lösung den vom HDMI-Modell angegebenen Genauigkeitsunterschied ausgleichen wird.
Hintergrund
Philips ist im Archiv von FikirPilot kein neuer Name: In den vergangenen 90 Tagen haben wir einen Artikel veröffentlicht, in dem dieser Name vorkam; der Beitrag datiert vom 5. September 2026.