Kelly Osbourne sagte im Podcast We Need to Talk von Paul C. Brunson, ihr Vater Ozzy Osbourne habe ihr etwa drei Tage vor seinem Tod seine Liebe erklärt. Ozzy habe der 41-jährigen Kelly gesagt, dass es unabhängig davon, was im Leben geschehe, einen Mann gebe, der sie mit all ihren Facetten wirklich liebe, und dass dieser Mann er selbst sei. Zugleich habe er erklärt, dass er nicht für immer an ihrer Seite sein werde. Kelly berichtete, sie habe daraufhin geweint und ihren Vater gebeten, nicht so zu reden.
Der Sänger von Black Sabbath starb nach langjährigen gesundheitlichen Problemen, darunter Parkinson sowie Verletzungen am Nacken und Rücken, am 22. Juli 2025 im Alter von 76 Jahren auf dem Anwesen Welders in Buckinghamshire an einem Herzinfarkt. Bei ihm waren seine Ehefrau Sharon Osbourne, mit der er seit 43 Jahren verheiratet war, sowie seine Kinder Aimee, Jack und Kelly.
Kelly erzählte, sie habe nach dem Verlust nicht sprechen und nicht essen können, wieder angefangen zu trinken und sei am Tiefpunkt angelangt. Sie sagte, während ihrer Trauerzeit habe sie viele Freunde verloren, und die Menschen hätten von ihr erwartet, über ihren Schmerz hinwegzukommen. Kelly erklärte, sie werde den Tod ihres Vaters niemals überwinden, und reagierte auf Sorgen über ihren Gewichtsverlust mit den Worten, sie sehe lediglich einen „gebrochenen Menschen“.
Warum das wichtig ist
Diese Darstellung zeigt, dass die öffentliche Aufmerksamkeit für Kelly Osbournes Aussehen und die Dauer ihrer Erholung nach Ozzy Osbournes Tod die körperlichen und seelischen Auswirkungen der Trauer überschatten kann. Kellys Schilderung, dass sie wieder zu trinken begonnen habe, ihre Grundbedürfnisse nicht habe erfüllen können und die Unterstützung ihres sozialen Umfelds verloren habe, macht die Folgen des Verlusts für den Alltag sichtbar. Ihre Aussagen liefern ein persönliches Beispiel dafür, wie die Erwartung, dass sich ein Mensch nach dem Verlust eines Angehörigen rasch erholt, mit abnehmender Unterstützung einhergehen kann. Die Einzelheiten zu ihren letzten Gesprächen erklären zudem, warum die Vater-Tochter-Beziehung in Kellys Schilderung ihrer Trauer eine zentrale Rolle spielt. Allerdings stützt sich der Bericht ausschließlich auf Kellys Aussagen im Podcast; eine unabhängige Einschätzung ihres Gesundheitszustands und ihres Trauerprozesses enthält er nicht.