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IBMs Mainframe-Chip der nächsten Generation ist der erste Chip, der Arm- und Z-Workloads auf denselben Kernen ausführt

Aktualisiert: 24.08.2026 · 1 Min. Lesezeit · 141 Wörter

Veröffentlicht:

IBMs Mainframe-Chip der nächsten Generation ist der erste Chip, der Arm- und Z-Workloads auf denselben Kernen ausführt
Mikrochip auf einer Leiterplatte

Einleitung

IBM hat auf der jährlichen Hot-Chips-Konferenz den ersten Mainframe-Prozessor mit dualer Architektur angekündigt, dessen Kerne sowohl IBMs eigenen Befehlssatz als auch die Arm-Architektur nativ ausführen können. Der Prozessor, der in IBM Z- und LinuxONE-Systemen der nächsten Generation zum Einsatz kommen soll, zielt darauf ab, z/OS-Workloads sowie Arm-basierte Linux- und KI-Software auf derselben Hardware auszuführen.

Entwicklungen

Jeder der 11 Kerne des Chips kann im Nanosekundenbereich zwischen dem Arm-Modus und dem herkömmlichen Z-Softwaremodus wechseln. Dank des quelloffenen KVM-Hypervisors laufen virtuelle Maschinen mit Arm64 Linux und Linux on Z parallel, während z/OS-Workloads auf demselben Chip in einer separaten Partition ausgeführt werden.

Die Basisfrequenz des auf dem 2-nanometer-Fertigungsprozess basierenden Prozessors liegt über 5,7 GHz.

Details

Der Chip verfügt über Beschleuniger für KI-Inferenz, eine spezielle Datenverarbeitungseinheit für I/O-Operationen und eine umfangreiche Cache-Architektur. Vollständige Systeme sollen auf Hunderte von Kernen und Dutzende Terabyte Arbeitsspeicher skalierbar sein.

Quelle: VentureBeat