Vizepräsident Cevdet Yılmaz nahm in Bingöl an der Eröffnung des Asphaltmischwerks teil, dessen Kapazität erhöht worden war. Yılmaz erklärte, dass die Provinzverwaltung, die 325 Dörfer und 823 Weiler versorgt, für ein Straßennetz von 4 tausend 757 Kilometern verantwortlich sei und die Produktionskapazität der Anlage auf 260 Tonnen pro Stunde erhöht worden sei.
Yılmaz erklärte, dass der Prozess „Türkiye ohne Terror“ das Investitions- und Sicherheitsumfeld stärken werde, und äußerte sich zu den ethnischen und konfessionellen Konflikten in der Region. Yılmaz eröffnete außerdem im Dorf Güveçli die Ziver-Grund- und Sekundarschule mit 8 Klassenräumen und gab bekannt, dass in Bingöl 18 Investitionen fortgeführt würden, darunter 16 Schulen und 222 Klassenräume sowie ein Lehrerwohnheim mit 100 Betten und eine Mensa für 120 Personen.
Warum ist das wichtig?
Das Programm in Bingöl zeigt, dass Investitionen in den ländlichen Verkehr und in die Bildung auf der Tagesordnung der lokalen Verwaltung gemeinsam behandelt werden. Dies macht deutlich, dass für die Provinzverwaltung, die ein weit verzweigtes Siedlungsnetz versorgt, die Kapazität für den Bau und die Instandhaltung von Straßen direkt mit der Kontinuität der öffentlichen Dienstleistungen in Dörfern und Weilern verbunden ist. Die Investitionen in Schulen, Lehrerwohnheime und Mensen zeigen hingegen nicht nur die Eröffnung neuer Gebäude, sondern auch, dass Bildungsdienstleistungen gemeinsam mit Möglichkeiten zur Unterbringung und Verpflegung geplant werden. Yılmaz’ Betonung des Sicherheitsumfelds deutet darauf hin, dass die Ausgaben für Infrastruktur und Bildung in der Region nicht unabhängig von der Sicherheitspolitik betrachtet werden. Offen bleibt die Frage, in welchem Maß diese Investitionen den Zugang zu Dienstleistungen in ländlichen Siedlungen regelmäßig verbessern werden.