Brad Pitt hat offiziell für die Hauptrolle in der Fortsetzung von „World War Z“ aus dem Jahr 2013 zugesagt, die weltweit mehr als 540 Millionen Dollar einspielte. Pitt, der im ersten Film den ehemaligen Mitarbeiter der Vereinten Nationen Gerry Lane verkörperte, wird auch in der neuen Produktion mitwirken; die Handlung der Fortsetzung wurde bislang nicht bekannt gegeben. Regie führt Edward Berger, der Regisseur von „Im Westen nichts Neues“ und „Konklave“, das Drehbuch schreibt Dennis Kelly. Pitt übernimmt im Namen von Plan B gemeinsam mit Dede Gardner und Jeremy Kleiner die Produktion, während Berger als ausführender Produzent beteiligt sein wird. Den ersten Film, der auf dem Roman von Max Brooks aus dem Jahr 2006 basiert, hatte Marc Forster inszeniert. Frühere Versuche für eine Fortsetzung, an denen auch David Fincher beteiligt war, waren eingestellt worden; Paramount hatte das Projekt im April bei der CinemaCon angekündigt. Die Neuigkeit wurde bei der Promotion von Pitts „Das Herz des Wilden“ bekannt gegeben.
Warum das wichtig ist
Dass das Projekt wieder aufgegriffen wird, zeigt, dass die nach dem ersten Film erfolglos gebliebenen Versuche für eine Fortsetzung durch ein anderes Kreativteam ersetzt wurden. Dieser Wechsel wirft die Frage auf, ob die Produktion unabhängig von den früheren Entwürfen in eine andere Richtung gehen wird; insbesondere für die Zuschauer des ersten Films wird entscheidend sein, wie die neue Geschichte mit der Figur Gerry Lane und der Welt der Reihe verknüpft wird. Die Beteiligung von Edward Berger und Dennis Kelly weckt Erwartungen an einen neuen Ansatz bei Regie und Drehbuch, doch da die Handlung des Films nicht bekannt gegeben wurde, ist der Umfang dieses Ansatzes unklar. Zudem erinnert die Tatsache, dass frühere Versuche eingestellt wurden, daran, dass die Ankündigung allein nicht bedeutet, dass das Projekt fertiggestellt wird.